Hamburg. Wenig Aussicht auf Einigung bei nächsten Verhandlungen. Worum es bei der Hochbahn geht und wer demnächst noch auf die Straße geht.

Bis zu 20 Prozent mehr Anfragen für Taxis, gefühlt mehr E-Busse von Moia auf Hamburger Straßen, etwas voller wirkende S-Bahnen am Freitagmorgen: Der 24-stündige Warnstreik bei der Hochbahn hat viele Fahrgäste „umgeschichtet“ auf andere Fortbewegungsmittel. Ob es mehr Fahrradfahrten gab, ist ungewiss. Das Wetter lud nicht dazu ein. Dass U-Bahnen und Busse nicht fuhren, war allerdings für Zehntausende diesmal kein Problem. Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrerschaft durften an diesem Brückentag nach den Halbjahreszeugnissen zu Hause bleiben. Anders als beim Lokführerstreik der Bahn war dieser Ausstand ein vergleichsweise entspannter. Oder müssen sich die Hamburger auf rauere Zeiten auch bei der Hochbahn gefasst machen?