Hamburg. Umweltsenator plant Solarkampagne und gibt ehrgeiziges Ziel für Photovoltaik-Ausbau bis 2035 vor. Dabei setzt er auf neue Strategie.

Hamburg soll seine Stromerzeugung aus Sonnenenergie bis 2035 verzehnfachen – mit diesem Ziel will Umweltsenator Jens Kerstan (Grüne) eine neue Solarkampagne starten, wie er dem Abendblatt sagte. Ihm zufolge hatten die auf privaten und öffentlichen Dächern in der Hansestadt eingerichteten Photovoltaikanlagen Ende 2023 eine Leistung von insgesamt 126 Megawatt in der Spitze. Ein Jahr zuvor habe die installierte Leistung 80 Megawatt betragen; insofern sei zuletzt immerhin ein deutlicher Zuwachs erreicht worden. Aber: „Im deutschen Vergleich nutzt Hamburg seine Dächer extrem wenig – es gibt bei uns in der Stadt noch viel freie Fläche und Potenzial für Solaranlagen“, sagt Kerstan.