Hamburg. Vergessen und Verdrängen sind keine Option – warum Auseinandersetzung mit schwierigen Figuren der Historie mehr als Haltung verlangt.

Der Kampf gegen Rechtsextremismus ist eine gute wie wichtige Sache. Politisch aber birgt er die Gefahr, dass er zum zentralen Lebensinhalt der Linken wird. Kümmert sie sich nur noch darum, die AfD klein zu halten, macht sie sich am Ende selber klein: Wähler verlangen Ideen, Konzepte und Gestaltungswillen. Es ist zu wenig, gegen etwas zu sein, man sollte auch für etwas stehen.