Hamburg. Der Tag-und-Nacht-Rhythmus muss sich erst entwickeln. Was dabei wirklich hilft – und was man auf jeden Fall vermeiden sollte.

Schlaf – oder auch der Mangel desselben – beschäftigt Eltern im ersten Lebensjahr ihres Kindes wie kaum ein anderes Thema. Vor allem in den ersten Monaten scheint es fraglich, ob die Familie überhaupt einmal im Gleichschritt Tag und Nacht bestreiten kann. Das ist kein Wunder, wissen die beiden KinderärztinnenDr. Claudia Haupt und Dr. Charlotte Schulz vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzt*innen Hamburg. „Bei seiner Geburt hat ein Baby noch keinen Tag-Nacht-Rhythmus, weil es ja quasi aus der Dunkelheit kommt. Neugeborene haben einen Tag von 24 Stunden, der immer wieder von Schlaf unterbrochen wird.“ Und das kann Eltern, nun ja, schon mal verrückt machen.