Hamburg. Ungewöhnlich: SPD, Grüne, CDU und FDP fordern einhellig Innenministerin Nancy Faeser zur Prüfung auf. IZH als verlängerter Arm Teherans

Es ist ein ungewöhnlicher Schritt: In einem gemeinsamen, interfraktionellen Antrag setzen sich die Fraktionen von SPD und Grünen sowie der CDU und der FDP in der Hamburgischen Bürgerschaft für eine Schließung des Islamischen Zentrum Hamburg e. V. (IZH) ein, das in der Blauen Moschee an der Außenalster beheimatet ist. Das IZH wird seit langem vom Verfassungsschutz beobachtet. SPD, Grüne, CDU und FDP fordern in ihrem Antrag, sich beim dafür zuständigen Bundesinnenministerium für die Schließung einzusetzen. Die Fraktionen bekräftigen, sie stünden fest an der Seite Israels und verurteilten die Terrorangriffe der Hamas auf das Schärfste.