Hamburg. In Duvenstedt macht man mobil gegen noch mehr Flüchtlinge. Fünf Kilometer weiter kennt man die Probleme – und hat sie gelöst.

Die zwei Frauen reden ohne Punkt und Komma. Roz Fajr, rosa Gewand, weißes Kopftuch und ein rosarotes Gesicht, das die ganze Zeit strahlt. Und Monira Hussin, graues Kopftuch, blauer Kapuzenpullover, auf dem vorne „Love is all you need“ steht. „Natürlich sind wir Deutschland sehr dankbar. Vor allem Poppenbüttel“, sagt Roz, die gerne schnell redet und dabei meist auf Pausen verzichtet. „Ich kann aber auch verstehen“, sagt sie – und macht ausnahmsweise doch eine kurze Pause, „dass man als Nachbar Sorge hat, wenn plötzlich fremde Menschen kommen. So viele Flüchtlinge auf einmal.“