Hamburg. 170 Abendblatt-Leser stellen dem Kanzler Fragen zu aktuellen Themen. Manche sind frech formuliert – und eine wird gar zur Fangfrage.

Es war ein Heimspiel, wenn auch in einem etwas anderen Rahmen. Schon vor einem Vierteljahrhundert hatte Olaf Scholz als junger Bundestagsabgeordneter zu „Bürgersprechstunden“ nach Altona geladen. „Scholz im Gespräch“ hießen diese Austauschangebote für jedermann. Manche Politkollegen fanden das eher anstrengend, weil Wähler mitunter wortreich und sendungsbewusst über Gott, Hamburg und die Welt plaudern wollen. Scholz hingegen verstand diese Runden als Wissenstransfer – früh lernte er, zu jedem Thema etwas zu sagen.