Promis Hamburg

So wurde ein Ex-HSV-Jugendfußballspieler zum TikTok-Star

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Social Media Star Salim Montari war früher als Jugendspieler beim HSV aktiv.

Social Media Star Salim Montari war früher als Jugendspieler beim HSV aktiv.

Foto: HH1 Hamburg1 TV

Außerdem: CDU-Chef als „Hilfspfleger Christoph“ im Dienst. Zwei Hamburger Künstlerinnen versteigern Gemälde zugunsten der Ukraine.

Hamburg. Kunst verbindet. Das wissen auch die beiden Hamburger Künstlerinnen Juliane Golbs und Jeannine Platz, die erstmals gemeinsam ein Gemälde gestaltet haben, das nun online versteigert wird. Der Erlös wird gespendet, um den Menschen in der kriegsgebeutelten Ukraine zu helfen.

Juliane Golbs, die ausschließlich mit ihren Fingern malt („mein Markenzeichen“), hat das Bild begonnen, Kollegin Jeannine Platz hat es vollendet. „Damit zeigen wir im Kleinen, dass man nicht gegeneinander arbeiten sollte, sondern miteinander“, sagt Juliane Golbs. Und was ist drauf zu sehen? „Natürlich die Elbphilharmonie, mein Lieblingsbauwerk in unserer Stadt. Ich fahre sogar Umwege, nur um an der Elphi vorbeizukommen!“, so Golbs.

Promis Hamburg: Künstlerinnen starten Spendenaktion für Ukraine

Für Jean­nine Platz ist das Bild, das auch den Hafen und damit das Tor zur Welt beinhaltet, ein Symbol für ein friedliches Miteinander. „Wir müssen in uns selbst für ein bisschen Frieden sorgen, dann klappt es hoffentlich auch in der Welt.“ Das handsignierte Unikat mit dem Titel „Peace“ ist 140 Zentimeter hoch und 100 Zentimeter breit.

Zu einem Privatkonzert der besonderen Art luden Alexandra und Matthias Graf Lambsdorff in die Halle 424 im Oberhafenquartier. Der Unternehmer, Neffe des 2009 verstorbenen ehemaligen Wirtschaftsministers Otto Graf Lambsdorff, hatte den Flamenco-Gitarristen Rafael Cortés gebeten, am Tag nach seinem umjubelten Auftritt in der Elbphilharmonie noch für Freunde und Weggefährten zu spielen.

Spendenkonzert von Unternehmer Lambsdorff

Gespendet wurde für den Verein Schlitzohren, der sich unter Führung von Lambsdorff für Kinder engagiert, die Hilfe brauchen. Unter den Gästen: Alexander Graf Lambsdorff, FDP-Bundestagsabgeordneter und Experte für Außenpolitik, Kai Wingenfelder, Sänger und Songschreiber der Band Fury in the Slaughterhouse, sowie Fernsehjournalist Ruprecht Eser.

Versprechen muss man halten. Das gilt auch und insbesondere für Politiker. Hamburgs CDU-Chef Christoph Ploß weiß noch genau, was er im vergangenen November in der Talk-Sendung von Markus Lanz zugesagt hatte: Im Beisein des heutigen Bundesgesundheitsministers Karl Lauterbach versprach der Eppendorfer dem Bielefelder Intensivpfleger Ralf Berning, einen Tag lang auf dessen Station im Krankenhaus Bethel zu hospitieren. Gesagt, getan.

CDU-Chef Christoph Ploß als Pflegekraft im Einsatz

Am Gründonnerstag war „Hilfspfleger Christoph“ nun im Dienst. Sein Fazit: „Es ist beeindruckend, was die Pflegekräfte insbesondere seit Ausbruch der Corona-Krise leisten. Die Situation in vielen Krankenhäusern in Deutschland ist immer noch angespannt: Viele Kollegen fallen nach wie vor aus, Operationen werden verschoben und die Mitarbeiter arbeiten am Limit. Die Pflegekräfte und Ärzte verdienen die volle Unterstützung der Politik. Ich werde mich weiter im Deutschen Bundestag für die Menschen im Gesundheitswesen einsetzen.“

19 Jahre lang war das Hotel Louis C. Jacob an der Elbchaussee der Schauplatz für den Blankeneser Neujahrsempfang mit illustren Gästen aus Kultur, Politik, Sport und Wirtschaft. Drei Jahre kamen die Gäste dann zu dieser wichtigen Veranstaltung auf dem Süllberg von Sternekoch Karlheinz Hauser zusammen. Diese gastronomische Institution ist seit Ende vergangenen Jahres geschlossen.

Blankeneser Neujahrsempfang ohne Blankenese

In diesem Jahr wird der Blankeneser Neujahrsempfang, zu dem das Magazin „Hamburger Klönschnack“ einlädt, zum ersten Mal unweit der Alster veranstaltet. Als neuer Ort wurde Eugen Blocks Hotel Grand Elysée an der Rothenbaumchaussee ausgewählt. Wegen Corona pausierte dieses gesellschaftliche Ereignis, es findet verspätet am 6. Mai statt und wurde umbenannt in Neustarterempfang.

„Alles neu macht der Mai, warum also nicht einen Neujahrsempfang, der Blankenese im Namen trägt, vier Monate später in Rotherbaum feiern? Das besondere Flair unserer Veranstaltung ist nicht an den Kalender oder eine ­Adresse gebunden“, sagt Klaus Schümann, Herausgeber und Chefredakteur vom „Klönschnack“.

Unter den Rednern: Tschentscher und Kubicki

An dieser Stelle sei bereits verraten, auf welche Redner sich die rund 1000 geladenen Gäste freuen dürfen: Bürgermeister Peter Tschen­tscher hält eine kurze Ansprache, dann hat Bundestagsvizepräsident Wolfgang Kubicki, der zudem stellvertretender Bundesvorsitzender der FDP ist, das Wort. Ein weiterer Redner ist Unternehmer und Publizist Hans-Olaf Henkel.

Thomas Ansatz: Komplexes Weinwissen einfach erklären

Hier ist einer erfolgreich neue Wege gegangen und zieht nun eine Zwischenbilanz: „Die Weinbranche ist von Natur aus konservativ und innovationsscheu. Das heißt für den Sommelier, sich anzupassen und Konventionen zu kultivieren und den Gast hierarchisch mit Fachwissen zu beschallen. Mit meinem Weg ins Netz habe ich das Versnobte, das oftmals mit Wein verbunden ist, über Bord geworfen und Kurs genommen auf echte Leidenschaft für Wein“, sagt Hendrik Thoma aus Überzeugung.

Er ist einer von weltweit 250 Master Sommeliers, hat 13 Jahre lang das Weinprogramm als Chef Sommelier im Hotel Louis C. Jacob gestaltet und ist vielen Hamburgern bekannt. Seit 2012, nun also schon zehn Jahre lang, ist Thoma online mit seiner eigenen Show „Wein am Limit“ zu sehen, die er seitdem mit einem integrierten Weinhandel betreibt.

Er war damals der Erste in Deutschland, der interaktive Video-Podcasts startete mit dem Anspruch, komplexes Weinwissen auf das Wesentliche zu reduzieren. Inzwischen hat er über 500 Folgen gedreht. Mit dabei ist auch seine Ehefrau und Sommelière Bianca Ganson, die vor laufender Kamera ihre Lieblingsweine vorstellt.

Fünf Sterne für das modernisierte Radisson Collection Hotel

Seine Wohnung in Eppendorf hat Oliver Staas bis heute behalten. In seiner Wahlheimat Hamburg ist der gebürtige Rheinländer immer noch häufig anzutreffen, aber beruflich hat es ihn schon 2019 nach Berlin verschlagen. Zuvor hatte der leidenschaftliche Fan des FC St. Pauli neun Jahre lang das Radisson Blu Hotel am Bahnhof Dammtor geleitet. An der Spree ist Oliver Staas auch für den Konzern tätig und führt dort das Haus mit 427 Zimmern mit Blick auf den Berliner Dom.

Das hat eine umfangreiche Modernisierung erhalten: Aus dem ehemaligen Radisson Blu Hotel wurde das erste Radisson Collection Hotel in Deutschland und darf sich mit fünf Sternen schmücken. Inzwischen wurden auch die letzten Arbeiten abgeschlossen und das Restaurant Balaustine feierlich eröffnet. Dort erwartet die Gäste israelische Küche, für die Mitz Vora verantwortlich ist, der zuletzt im Restaurant Palomar in London die moderne Küche Jerusalems gekocht hat. Oliver Staas freut sich darauf, künftig auch möglichst viele Hamburger als Gäste an der Spree begrüßen zu dürfen.

Cova Bar: Italienische Lebensart in Hamburg

Das Cova an der Via Montenapoleone 8 ist eine der traditionsreichsten Patisserien Mailands. Und jetzt feiert diese italienische Institution ihr Deutschland-Debüt im Modehaus Unger am Neuen Wall. Dort können die Kundinnen an der Cova Bar die italienischen Köstlichkeiten genießen und auch für zu Hause erwerben. „Wir freuen uns, dass wir mit Cova echte italienische Lebensart nach Hamburg holen konnten“, sagt Store Manager Christian-Soeren Julius. Zu den Stammgästen im Cova in Mailand gehörten übrigens einst Schriftsteller Ernest Hemingway und Komponist Giuseppe Verdi.

Breuninger wird Ende 2023 im neuen Einkaufsviertel Westfield Hamburg-Überseequartier auf 14.500 Quadratmetern ein Luxuskaufhaus eröffnen. Damit ist das Mode- und Lifestyleunternehmen einer der Ankermieter für das Quartier. Jetzt wurde verkündet, das Henning Riecken künftig der Statthalter in der Hansestadt wird. „Durch seine langjährige Tätigkeit in der Leitung der beiden Breuninger-Häuser Stuttgart und Nürnberg bringt Henning Riecken genau die wichtige und nötige Erfahrung mit, um unseren neuen Standort Hamburg als Geschäftsführer zu entwickeln und erfolgreich zu leiten.

Henning Riecken wird neues Luxuskaufhaus im Überseequartier leiten

Ich bin davon überzeugt, dass Henning Riecken für unser neues Haus genau die richtige Wahl ist, und freue mich, dass er diese wichtige Aufgabe übernimmt“, sagte Holger Blecker, Vorsitzender der Unternehmensleitung von Breuninger.

Eine der ersten Aufgaben ist es nun für den 54-jährigen Riecken, ein Führungsteam zusammenzustellen, insgesamt sollen am Hamburger Standort 300 Angestellte arbeiten. „Als gebürtiger Norddeutscher freue ich mich sehr auf diese neue Herausforderung. Ich weiß, dass ein gut gemachter stationärer Einzelhandel einen wichtigen Beitrag leisten kann, lebendige und lebenswerte Innenstädte der Zukunft zu schaffen“, sagte Riecken.

Salim Montari: Früher HSV-Jugendfußballspieler, heute TikTok-Star

Als TV-Moderator Bedo B. Kayaturan neulich mit einem seiner nächsten Late-Night-Show-Gäste über den Hamburger Dom schlenderte, kam er nur sehr langsam vorwärts, weil ständig Neugierige und Fans den Weg versperrten. Allerdings lag das nicht unbedingt an Bedos eigener Bekanntheit, sondern an ­Salim Montari, der unter jungen Social-Media-Nutzern ein Star ist.

Sony Music schreibt über ihn: „Salim Montari ist mehr als nur ein Rapper der neuen Generation. Er ist vielmehr ein Künstler und Entertainer, der mit seiner Energie und Kreativität keine Grenzen kennt. Inspiriert durch Pop Smoke und dessen viel zu kurze Karriere, will er nun die Musikwelt ordentlich aufmischen.“ Montaris enorme Reichweite bei TikTok und sein Netzwerk in der Influencerszene könnten dafür sorgen, dass schon bald kein Weg mehr an dem früheren HSV-Jugendfußballspieler vorbeiführt. Am Sonnabend um 21.15 Uhr ist Montari Gast in „BY ­BEDO“ auf Hamburg 1.

Promis Hamburg: Zwölfte Netzwerkveranstaltung für Geschäftsfrauen

Mit Hamburg Women Connect setzt Marketing-Expertin Katrin Wachholz ein Format fort, das schon vor Corona gut funktionierte und es sich zur Aufgabe gemacht hat, Frauen in Führungspositionen miteinander zu vernetzen. Rund 100 weibliche Gäste folgen am 19. April der Einladung zur mittlerweile zwölften Veranstaltung dieser Reihe, die diesmal im Altonaer Kaispeicher an der Elbe stattfindet.

Thema ist „New Work“, also die Idee, dass Unternehmen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nicht mehr in reinen Lohnarbeitssystemen beschäftigen, sondern ihnen in unterschiedlichen Arbeitsmodellen die Möglichkeit geben, einer Beschäftigung nachzugehen, die ihren Werten, Wünschen, Träumen und Hoffnungen entspricht. Prof. Prisca Brosi von der Kühne Logistics­University und Ralf Struckmeier von Lufthansa Industry Solutions sprechen auf dem Podium unter anderem über die Herausforderungen von „New Work“ und was für dessen Erfolg entscheidend ist.

Moderiert wird die Diskussion von Janine Mehner, die dazu ihr Buch „Meine Workation“ vorstellen wird. Im Anschluss finden die Gäste – angekündigt sind u. a. Petra van Bremen, Herlind Gundelach, Michaela Eugen-Albrecht, Ina Menzer und Lilli Hollunder, Gelegenheit, sich bei Catering und einem Glas Lillet zu vernetzen. Frauen, die Interesse haben, können sich anmelden unter women@aRgentur.net

( ug/vas/pw/gjs/HA )

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