Einen leiblichen Sohn und Patenkinder in Afrika hat er schon. Jetzt gibt sich der Kultrocker geheimnisvoll und spricht von “Lindenzwergen“.

Hamburg. Panikrocker Udo Lindenberg ist immer wieder für Überraschungen gut. Oder wer hätte ihm ein Musical wie "Hinterm Horizont" zugetraut? Nun verwundert er erneut und spricht erstmals über "Lindenzwerge". Bekannt ist, dass der 64-Jährige mit seiner ehemaligen Liebe aus Ost-Berlin in den 70er- und 80er-Jahren einen Sohn hat. Doch nun gibt er sich in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Bunte" geheimnisvoll und deutet noch weitere Kinder an. "Vielleicht gibt's in fernen Ländern noch welche. Wäre doch schade, wenn ich keine Lindenzwerge hätte, oder?" Darüber hinaus habe er Patenkinder in Afrika.

Als reiner biologischer Erzeuger sehe er sich nicht, sondern vielmehr als "Kumpel". Festtage wie Weihnachten oder Geburtstage feierten sie nicht zusammen. "Nee, da sehen wir uns nicht. Wir machen das immer so, wie es gerade passt. Mal tauche ich auf und dann kommen die auch mal zu mir und so, ne. Aber zum Schutze meiner Lieben lasse ich die in ihrer Anonymität", sagt Udo Lindenberg.

Seit 1998 ist der Musiker mit der 34-jährigen Fotografin Tine Acke zusammen, die er nicht seine Freundin, sondern seine "Herzensdame" oder "Komplizin" nennt. Diesen Unterschied macht der Musiker ganz bewusst: "Freundin wird schnell zur Frau gemacht, mit der man zusammenlebt, Kinder hat und so was. Aber das will ich nicht." Tine solle ihren eigenen beruflichen Weg gehen und nicht "nur das Anhängsel von einem großen Popstar sein". Wie ihr gemeinsamer zukünftiger Weg aussehe, wisse er nicht, was er ihr aber auch mitteile. Schließlich sei er ein "Abenteurer". "Ich weiß nicht, ob ich später irgendwo in einem Baumhaus wohne mit Indianern am Amazonas und so."

Eines ist nach wie vor sicher: Udo Lindenberg ist bekennender Eierlikör-Fan, den er neuerdings auch mit Absinth mixt. Das sei herb und "knallt extrem gut". Wobei er nicht mehr so viel Alkohol wie früher trinke. Allerdings könne ein "Rausch" schon mal eine Woche anhalten. "Dann gehe ich auf einen Trip und bin dann auf dem Kiez, tauche ein in ein Niemandsland. Völliger Ausnahmezustand", sagt er.

Fit hält sich der Rocker mit Schwimmen. Darüber hinaus benötigt er seinen täglichen Schönheitsschlaf von acht Stunden.