Facebook-Nutzer foppen Otto-Versand

Bei Facebook gewählt: "Brigitte" ist Ottos next Topmodel

Foto: otto / otto/facebook

Facebook-Nutzer gaben 1,2 Millionen Stimmen ab und wählten "Brigitte" auf Platz 1. Otto-Sprecher: "Humor ist, wenn man trotzdem lacht."

Hamburg. Blonde Perücke, rote Federboa und viel Lippenstift - fertig ist das neue Otto-Model. Mit seinem eindrucksvollen Outfit hat ein 22 Jahre alter Student aus Koblenz auf Facebook einen Modelwettbewerb des Hamburger Versandhauskonzerns gewonnen. Preis für den glücklichen Gewinner: Er wird zwei Wochen lang das Gesicht der Fanpage.

Otto hatte auf der Onlinecommunity dazu aufgerufen, Bilder von sich hochzuladen, die von anderen Usern bewertet werden sollten. Sieger des Wettbewerbs wurde aber nicht ein attraktives Nachwuchs-Model, sondern BWL-Student Sascha, der als „Brigitte“ in Frauenkleidern posierte.

„Was Sascha mit seinem Foto ausgelöst hat, war gigantisch", sagt Otto-Sprecher Thomas Voigt. Täglich sei die Otto-Fangemeinde um rund 10.000 auf am Ende 160.000 Fans angewachsen.

Innerhalb von nur vier Stunden stimmten schon mehr als 500 Facebook-Freunde des Koblenzers für ihn als Supermodel. Um noch mehr Stimmen zu bekommen, druckte Sascha Flyer und verteilte sie an seiner Uni, selbst seine Mutter rührte kräftig die Werbetrommel.

Nach zwei Tagen lag er mit 8.000 „gefällt mir“-Klicks schon auf dem 2. Rang. Zum Schluss gingen von insgesamt fast 1,2 Millionen Stimmen 23.000 an den Shootingstar und Sascha wurde so mit Abstand die Nummer Eins – gefolgt von Klara und Dennis, die "echte" Modelfotos einsendeten.

„Wir freuen uns über die riesige Resonanz auf diese Aktion, danken allen Teilnehmern und sind vom Ergebnis wirklich überrascht. Humor ist, wenn man trotzdem lacht“, so Voigt.

Sascha wird nun zwei Wochen lang das Gesicht der Fanpage. „Ich bin überwältigt von all den Votes und dem großen Zuspruch", sagt der Student. "Und ich bin begeistert, wie locker und humorvoll Otto damit umgeht, dass ich mit einem ja doch eher ungewöhnlichen Foto und Thema das Rennen gemacht habe.“