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Schauspielerin Barbara Wussow liebt Hamburg

Foto: Hamburger Abendblatt / Andreas Laible / Andreas Laible

Für Schauspielerin Barbara Wussow ist Hamburg mehr als nur ein Drehort. Die Erfolgsstory Schwarzwaldklinik lässt sie nicht los.

Neustadt. Das Getuschel unter den Passanten war groß. "Schau mal da." "Ist das nicht die Schauspielerin?", sagten und rätselten sie. Sie war es. Die Schauspielerin Barbara Wussow humpelte aber eher durch die Innenstadt, als dass sie schlenderte.

"Ich habe mir im Sommer den mittleren Zeh gebrochen", sagt die Frau von Schauspieler Albert Fortell, strahlt aber im nächsten Moment. "Hamburg ist ja ganz anders, wenn es grün ist. Wobei ich die Stadt schon immer geliebt habe." Während ihres privaten Besuchs im hohen Norden - sie ist aus Wien angereist - erinnert sich die 49-Jährige an weit mehr als nur an die Dreharbeiten zur erfolgreichen Serie "Schwarzwaldklinik", für die sie fünf Jahre lang als Schwester Elke im Studio Hamburg immer von Oktober bis April vor der Kamera stand. Damals aß sie im Old Commercial Room ihren ersten Labskaus - und Brathering im Fischereihafen-Restaurant. Und dann war da noch eine Begegnung der besonderen Art: "Im Hotel Intercontinental habe ich nach 15 Jahren meinen Vater Klausjürgen Wussow getroffen. Ein emotionaler Moment."

Jetzt einmal ohne Termine in Hamburg zu sein gefällt der Mutter von Nikolaus, 12, und Johanna, 5. "Vielleicht besuche ich nachher auch noch spontan meinen Halbbruder Benjamin, der hier wohnt." Doch erst mal wirft die ausgebildete Kostümbildnerin noch einen Blick in die Boutiquen. Sie liebt Mode - und liegt doch auch mal daneben. "Ich würde nie wieder Leggings kombiniert mit einer kurzen Jacke tragen." Zurzeit ist sie das Gesicht der Kampagne "Besondere Momente" von der Modefirma Gelco. "Das Thema fasziniert mich: Ich überlege gerade, selbst einmal ein Teil zu entwerfen."

Am 20. Oktober wird die Wienerin erneut in Hamburg sein. Dann kommt sie in die Talksendung von Markus Lanz, in der über 25 Jahre "Schwarzwaldklinik" unter anderen mit Regisseur Wolfgang Rademann gesprochen wird. Noch lieber spricht sie aber über neue Projekte wie die "Mordkommission Istanbul". Dort ist sie im November an der Seite von Erol Sander und Sibel Kikelli in der ARD zu sehen.