Hamburg. Der Hamburger, der lange schon in Berlin lebt, erzählt melancholisch und hoffnungsvoll „Vom Rand der Zeit“. Das ist schon gutes Zeug.

Ist jetzt nicht so, dass dieses Resultat längeren künstlerischen Pausierens einen großen Überraschungsmoment bereithielte. Olli Schulz präsentierte beim Konzert in der Großen Freiheit, an einem zugigen, ungemütlichen Spätnovemberabend war‘s, kürzlich schon ein paar neue Nummern. Es war für ältere und neuere (ja, der Fernsehruhm!) Schulz-Anhängerinnen und -Anhänger ein schönes Comeback, gerade auch wegen der Stücke, die sie noch nicht kannten. Da wurde Vorfreude geschürt. Mit seinem neuen Album löst Schulz nun alle Versprechungen ein.