Hamburg. Gerhard Henschels sagenhafte autobiografische Saga ist bei Band zehn angekommen. Und bei Suff, Sex, „Titanic“-Scherzen – ohne Ende.

„Lustig“ ist die Vokabel, die am allermeisten benutzt wird, wenn es um die Martin-Schlosser-Saga geht. Und man muss das auch lustig finden, insgesamt, in doppelter Hinsicht. Weil die Heldengeschichte des gescheiten Jungen mit den schöngeistigen Interessen, der unter anderem in Meppen aufwuchs und die Perle des Emslands mit enormem Aufwand in der deutschen Gegenwartsliteratur verewigt, halt einfach lustig ist.