Hamburg. Der Bach-Klassiker wurde an gleich zwei Abenden hintereinander in der Elbphilharmonie gespielt. Mit unterschiedlichem Ergebnis.

Huch, eine Doublette! Ist das dramaturgische Chuzpe oder einfach Zufall? Jedenfalls hat die Elbphilharmonie für diese Woche an zwei Abenden hintereinander Bachs Weihnachtsoratorium ins Angebot genommen, beide Male in hochkarätiger Besetzung. Ob nun beabsichtigt oder nicht, der direkte Vergleich verblüfft. Denn wer sich am ersten Abend besorgt gefragt hat, ob er oder sie noch ein Herz im Leibe hat, an das die Musik rühren könnte, der geht am zweiten beruhigt nach Hause. Nein, mehr. Beglückt. Aber der Reihe nach.