Hamburg. Ganz im Dienst der Musik: Cembalist Jean Rondeau spielte die Goldberg-Variationen von Bach im Kleinen Saal und verzauberte.

Es ist nichts Neues, wenn Musiker bei ihren Recitals den Konzertsaal abdunkeln. Das schafft Atmosphäre, das zwingt zur Konzentration. Nur ein wenig Licht auf den ausführenden Künstler. Aber so dunkel wie bei dem französischen Cembalisten Jean Rondeau – der mit der punkigen Zottelhaarfrisur – und seinem Elbphilharmonie-Gastspiel mit Johann Sebastian BachsGoldberg-Variationen ist es selten. Programmheft lesen war unmöglich. Selbst am Schluss beim begeisterten Applaus nach einer langen Stille wurde das Licht nur minimal hochgefahren.