Hamburg. Bevor Bauarbeiten in Planung gehen können, gehen jetzt archäologische Voruntersuchungen voran. Was Experten bereits gefunden haben.

Wer bis vor Kurzem an dem Joseph-Carlebach-Platz vorbeikam, musste schon genau hinschauen, um das Mosaik der Künstlerin Margrit Kahl zu erkennen. In teils breiten, teils feinen Linien zeichnet es den Grundriss eines Gebäudes nach, das hier einmal stand: der Bornplatzsynagoge. 1904 wurde sie gebaut, 1906 eingeweiht, 1938 in der Reichspogromnacht geschändet und 1939/40 zwangsweise bis auf die Grundmauern abgerissen. Allerdings war sie zur Gänze unterkellert. Dort warf man damals Schutt und Bauteile hinein.