Hamburg. Beim Filmfest feiert die Dokumentation über einen Chor aus Hamburg Premiere, dessen Mitglieder mindestens 70 Jahre alt sind.

Es gibt diese Filme, die erzählen von Minute eins an höchst einfühlsam, worauf es im Leben wirklich ankommt. Auf Miteinander, auf Wertschätzung, auf wahrhaftig empfundene Freude. In der Dokumentation „Heaven Can Wait – wir leben jetzt“ begleitet Regisseur Sven Halfar einen Hamburger Chor, in dem Menschen zusammen singen. Mindestalter 70. Als trotzige wie augenzwinkernde Ansage an die eigene Endlichkeit daher auch der Name des Ensembles: Heaven Can Wait. Und aus der Liedzeile „Wir sind zusammen eins“ der Fantastischen Vier wird dann eben ein stolzes „Wir sind zusammen alt“.