Während Corona-Pandemie

FDP bekommt Zuwachs – eine Altersgruppe besonders präsent

Der FDP-Landesvorsitzende Michael Kruse freut sich über die gestiegene Zahl der Mitglieder (Archivbild).

Der FDP-Landesvorsitzende Michael Kruse freut sich über die gestiegene Zahl der Mitglieder (Archivbild).

Foto: picture alliance / PublicAd | Mirko Hannemann

Der Hamburger Landesverband wächst. Zahl der Mitglieder so hoch wie zuletzt Anfang der 1990er Jahre. Was Corona damit zu tun hat.

Hamburg. Die FDP ist in den vergangenen Monaten stark gewachsen. So viele Mitglieder wie zuletzt 1993 haben sich dem Hamburger Landesverband angeschlossen, sagt der FDP-Landesvorsitzende Michael Kruse. Ihm zufolge liegt die Zahl der Mitglieder wieder bei 1900.

Es seien vor allem junge Menschen, die der Partei beigetreten seien, da sie sich im Zuge der Corona-Pandemie nach mehr Freiheit sehnten. „Das hat ganz klar mit der Lockdown-Politik zu tun“, sagt Kruse, „sie haben miterlebt, was passiert, wenn Schule und Uni geschlossen sind. Jetzt suchen sie nach Alternativen.“

Hamburger FDP gewinnt Axel Plaß für sich

Doch nicht nur Schüler und Studierende schließen sich an. Die Hamburger FDP gewann einen namhaften Unternehmer für sich: Axel Plaß. Der Präsident des Speditionsverbands DSLV, Vereinsvorstand der Hamburger Spediteure und Chef des Speditionsbetriebs Zippel Gruppe, wünscht sich eine Politikwende. „Ich sehe in Berlin großen Korrekturbedarf. Die Politik der Großen Koalition hat uns an den Rand des wirtschaftlich Zumutbaren geführt“, kritisiert er.

Um neuen Schwung zu geben, fordert der Unternehmer einen Abbau der bürokratischen und Corona-bedingten Auflagen, insbesondere im Bereich der Logistik. Über das Engagement des Speditionschefs freut sich der FDP-Landeschef. „Mit der Kompetenz und der Erfahrung von Herrn Plaß werden wir unser wirtschaftspolitisches Profil bis zur Bundestagswahl und darüber hinaus weiter ausbauen“, sagt Kruse.

( lak )