Klimawandel und Bildung

Grünen-Initiative: Mehr Mitsprache für Kinder

Kinder sollen in Zukunft bei der Gestaltung der Hamburger Stadtteile mit eingebunden werden (Symbolbild).

Kinder sollen in Zukunft bei der Gestaltung der Hamburger Stadtteile mit eingebunden werden (Symbolbild).

Foto: picture alliance/dpa | Tom Weller

Junge Hamburger sollen mehr zu Wort kommen und gehört werden. Dafür sollen Dialogangebote geschaffen werden.

Hamburg.  Da sind sich die Hamburger Bezirke einig: Kindern und Jugendlichen sollte mehr zugehört werden, und sie sollten in die Gestaltung der Stadtteile mit eingebunden werden. Ein Mittel, um das zu erreichen, sollen in Zukunft Dialogangebote sein. Im Austausch mit den Bezirksverwaltungen oder den jeweiligen Bezirksamtsleitern und -leiterinnen soll den jungen Leuten zugehört werden, und sie sollen zu Wort kommen können.

Darauf haben sich sechs der sieben Bezirke auf Initiative der Grünen-Fraktionen gemeinsam verständigt. Einige Bezirke werden noch in diesem Herbst die ersten Sprechstunden anbieten. Die Idee werde durch die verschiedenen politischen Konstellationen hinweg getragen. Nur Altona ist nicht mit dabei – der Bezirk hat eine eigene Initiative dazu gestartet.

Klimawandel und Bildung betreffen auch Kinder

„Wir sind überzeugt, dass die Beteiligung unserer jüngsten HamburgerInnen wichtige, zukunftsweisende Impulse für Verwaltung und Politik ergeben wird“, heißt es in einer Erklärung der Grünen-Fraktionen. Themen, wie Klimawandel, Stadtplanung und Bildung seien Fragen, die vor allem Kinder und Jugendliche betreffen. „Diese Fragen werden auch vor Ort in unseren Bezirken gelöst – Kinder und Jugendliche werden uns entscheidende Hinweise geben können und Politik und Verwaltung zur schnellen Lösung drängen.“

Lisa Kern, Grünen-Fraktionsvorsitzende im Bezirk Eimsbüttel, freut sich über diesen Erfolg, der gerade zu Wahlkampfzeiten nicht selbstverständlich ist: „Ich bin überzeugt, der Dialog von Verwaltung und Politik mit Kindern und Jugendlichen vor Ort über Themen, die unsere Kinder und Jugendlichen bewegen, ist ein Schritt hin zu einer lebenswürdigeren Stadt für alle.“

( gen )