Hamburg. Opposition fordert Rücktritt, Bürgermeister ist “sehr verärgert“: Grotes Umtrunk wird zum ersten Polit-Skandal der neuen Regierung.

Der entscheidende Mann schweigt – zumindest offiziell. Auch am Montag wollte sich Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) auf Anfrage weiterhin nicht öffentlich zu dem umstrittenen „Stehempfang“ von Innensenator Andy Grote (SPD) am 10. Juni in der HafenCity mit 30 Gästen äußern. In einem Telefonat habe er Grote scharf gerügt, heißt es im Rathaus. Er sei "sehr verärgert", ein solcher Fehler dürfe „nur einmal passieren“. Dennoch hält Tschentscher vorerst an Grote fest – obwohl inzwischen die gesamte Opposition geschlossen seinen Rücktritt fordert.