Alle 120 Flüchtlinge aus der Feuerbergstraße müssen umziehen

Hamburg. Die Hamburger Sozialbehörde reagiert auf die Straftaten und Übergriffe, die von minderjährigen unbegleiteten Flüchtlingen aus der Unterkunft an der Feuerbergstraße ausgehen: Das Heim wird als Flüchtlingsunterkunft aufgelöst und künftig wieder nur noch als Zuflucht der Kinder- und Jugendnothilfe betrieben.

Laut Behörde werden die derzeit 120 jungen Flüchtlinge aus der Feuerbergstraße bis Mitte 2015 auf andere Heime in der Stadt verteilt. Die laut Polizei kriminell auffällig Gewordenen werden in zwei kleine Heime umquartiert: die Jugendlichen kommen nach Hammerbrook, die unter 14-Jährigen nach Bramfeld. Insgesamt will Hamburg 138 Erstunterbringungsplätze in vier neuen Unterkünften schaffen. Für Mitte des Jahres erwartet die Sozialbehörde ein Ende des Zuzugs dieser Personengruppe. Dann werde das Sozialgesetzbuch VIII so geändert sein, dass Hamburg seine Verpflichtungen bis auf Weiteres erfüllt habe. Der Entwurf des Bundesfamilienministeriums, der Kontingente für diese Flüchtlinge vorsieht, werde im Februar vorliegen.