Helmut Eidenmüller war 40 Jahre in der Sozialbehörde tätig – und übt scharfe Kritik. Nach der Ansicht von Eidenmüller reichen die Maßnahmen für den Schutz von Kindern in Hamburg nicht aus.

Hamburg. Jahrzehntelang hat sich Helmut Eidenmüller als Mitarbeiter der Sozialbehörde für das Wohl der Kinder in Hamburg eingesetzt. Jetzt erhebt er Vorwürfe gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber, den Senat und Ämter. „Diese haben beim Umgang mit misshandelten Kindern erhebliche Defizite gezeigt“, sagte Helmut Eidenmüller, der von 1971 bis 2011 für die Sozialbehörde tätig war, zuletzt als Leiter des Referats Familienpolitik. Heute ist er Landesvorsitzender des Deutschen Familienverbands Hamburg. „Der Senat hat es jahrelang versäumt, für eine Struktur- und Konzeptionsreform in der Jugendhilfe zu sorgen.“