Stiftung will verunglückte Bundeswehrangehörige unterstützen

Hamburg. Knapp zwei Jahre sind seit dem tragischen Unfall von Jenny Böken vergangen: Am 3. September 2008 ging die 18 Jahre alte Sanitätsoffiziersanwärterin auf dem Segelschulschiff "Gorch-Fock" während einer Nachtfahrt über Bord. Trotz einer großen Suchaktion von Polizei und Bundeswehr konnte sie elf Tage später nur noch tot aus der Nordsee geborgen werden. Die Beerdigung fand in Geilenkirchen im Rheinland statt. Jennys Mutter, Marlis Böken, gründete daraufhin mit prominenter Unterstützung die Jenny-Böken-Stiftung. Ziel ist es, verunglückten Bundeswehrangehörigen und deren Hinterbliebenen unkompliziert und schnell zu helfen. "Jenny wollte zur Marine, um dort Medizin zu studieren und als Ärztin bei Auslandseinsätzen humanitäre Hilfe zu leisten. Durch die Stiftung geben wir ein Stück ihrer Nächstenliebe weiter."

Informationen: www.jenny-boeken-stiftung.de