Stadtplanung

SPD-Antrag für mehr Wohnungen abgelehnt

Hamburg brauche einen Beauftragten für Wohnungsbau mit "Durchgriffskompetenz", sagt Andy Grote von der SPD.

CDU und GAL haben einen Antrag der SPD abgelehnt, der vorsah, bis zum Jahr 2020 jährlich bis zu 6000 neue Wohnungen zu bauen. "Der Senat baut weniger als die Hälfte des Bedarfs", sagte Andy Grote (SPD). Folge seien auch steigende Mieten. Hamburg brauche einen Beauftragten für Wohnungsbau mit "Durchgriffskompetenz", sagte Grote. Zur Ablehnung sagt Horst Becker (GAL): "Mangelnden Wohnraum in Stadtteilen wie St. Pauli kriegen wir so nicht in den Griff. Der Senat bemüht sich, neue Grundstücke für Wohnungsbau zu finden, das ist aber in der Praxis kompliziert."