Versorgungsfonds für Beamte

Hamburg steckt 60 Millionen Euro in italienische Anleihen

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Zwölf Prozent des fast 500 Millionen Euro schweren Fonds zur Versorgung seiner Angestellten hat die Stadt Italien geborgt. CDU kritisiert die Staatsanleihe.

Hamburg. Die drei Hamburger Versorgungsfonds für Angestellte und Beamte der Stadt haben ein Volumen von fast 500 Millionen Euro erreicht. Das habe eine Anfrage der CDU an den SPD-geführten Senat ergeben, teilte der Haushaltssprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion, Roland Heintze, am Montag mit. Alle Gelder seien in Staatsanleihen investiert. Rund 20 Millionen Euro oder vier Prozent der Gesamtsumme haben die Fonds demnach an Hamburg zurück verliehen, fast 60 Millionen Euro oder zwölf Prozent wurden Italien geborgt. Der Rest liege in Bundesländer- und Österreich-Anleihen.

Die angelegten Gelder sind laut CDU nicht inflationsgeschützt. "Die Fonds sind die eiserne Reserve für künftige Versorgungsansprüche der städtischen Beschäftigten. Das Geld muss solide und sicher angelegt sein“, forderte Heintze. Es sei deshalb Zeit, dass der Senat aus den italienischen Staatsanleihen aussteige. Stattdessen sollten die Mittel in die Energiewende investiert werden. (dapd)