SPD-Bürgerschaftsfraktion

Jugendhilfe soll enger mit Schulen zusammenarbeiten

Bauspielplätze sollen ihr Angebot im Rahmen des Konzepts "Ganztägige Bildung und Betreuung an Schulen" zur Verfügung stellen können.

Hamburg. Die SPD-Bürgerschaftsfraktion will mit mehr Flexibilität die geplanten Kürzungen im Bereich der offenen Kinder- und Jugendhilfe abfedern. So sollen Jugendeinrichtungen auch weiterhin gefördert werden können, wenn ihre Angebote etwa im Bereich der Familientherapie dazu beitragen, besonders teure Hilfen zu Erziehung zu vermeiden. Außerdem soll die Kooperation zwischen Ganztagsschulen und den Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit verstärkt werden. So sollen Bauspielplätze ihr Angebot im Rahmen des Konzepts "Ganztägige Bildung und Betreuung an Schulen" zur Verfügung stellen können.

+++ Sozialsenator verteidigt Kürzung der Jugendhilfe +++

+++ SPD spart drastisch bei Kinder- und Jugendhilfe +++

Weil die Kita-Betreuung ausgebaut und die Zahl der Ganztagsschulen weiter erhöht wird, will der SPD-Senat die Angebote der offenen Kinder- und Jugendhilfe reduzieren. Sozialsenator Detlef Scheele (SPD) plant die Zuwendungen, zu denen auch der Bereich Kinder- und Jugendhilfe gehört, von 85 Millionen um etwa zehn Millionen Euro zu kürzen. "Wir haben in intensiven Gesprächen eine sehr ordentliche Flankierung der notwendigen Umsteuerung hinbekommen", sagte SPD-Fraktionschef Andreas Dressel.