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Wie beim Eishockey – Winsen verliert 5:8 in Lüneburg

Landesligisten präsentieren einen Tag der offenen Tore. Winsens Arne Gillich ist an vier Toren beteiligt.

Winsen.  „Wenn man auswärts fünf Tore schießt und nicht gewinnt, muss es ein außergewöhnliches Spiel gewesen sein.“ Ein solches erlebte Dennis Schubert vom Fußball-Landesligisten TSV Winsen. Weil Spielertrainer Henrik Titze krank ausfiel und auch der zweite Torwart Maik Steinwender (Bänderriss) nicht spielen konnte, muste der Co-Trainer zwischen die Pfosten. Gut, Schubert ist Torwart. Sein letzter Einsatz allerdings 18 Monate her. An die Partie bei der SV Eintracht Lüneburg wird er sich lange erinnern. Obwohl der Ersatz vom Ersatz keine schlechte Leistung zeigte, musste Dennis Schubert bei der 5:8 (2:2)-Niederlage acht Mal hinter sich greifen.

Eintracht Lüneburg schießt vier Tore in zehn Minuten

In einem Spiel der offenen Tore offenbarten beide Kontrahenten auf dem holprigen B-Platz auf der Hasenburg eklatante Abwehrschwächen. Bis zur 67. Minute hielten die Winsener ein 3:3. Dann markierten die Gastgeber innerhalb von zehn Minuten vier Tore. Die Titze-Schützlinge kamen noch einmal auf 5:7 heran, mussten nach der Verletzung des eingewechselten Abdul Manan Rauf die letzten zehn Minuten aber in Unterzahl agieren. Ali Moslehe, der im Winter von Eintracht Elbmarsch nach Lüneburg gewechselt war, setzte mit seinem zweiten Tor den 8:5-Schlusspunkt. Auffälligster Akteur beim TSV Winsen war Arne Gillich, der zwei Tore selbst schoss und zwei Eigentore der Gastgeber erzwang.

Henrik Titze beendet im Sommer seine Karriere als Torhüter

Unterdessen gab Spielertrainer Henrik Titze bekannt, dass er zum Saisonende sein Karriere als Torhüter beenden wird. 13 Jahre lange hatte der 32-Jährige bei Buchholz 08 in der Oberliga gespielt, jetzt ist er im dritten Jahr in der Kreisstadt. Als Trainer wird Henrik Titze beim TSV Winsen weitermachen.