Harburg
Judo

Linda Jean Geerdts starke Zweite bei der Bundessichtung

Linda Jean Geerdts (KSC Bushido) belegte den zweiten Platz beim Bundessichtungsturnier in Berlin.

Linda Jean Geerdts (KSC Bushido) belegte den zweiten Platz beim Bundessichtungsturnier in Berlin.

Foto: KSC Bushido

Bei ihrem 65. Judoturnier macht die junge Harburgerin sogar die Bundestrainerin auf sich aufmerksam.

Harburg.  Etwas nervös war sie gewesen, letztlich hätte das Bundessichtungsturnier in Berlin für Linda Jean Geerdts vom Kampfsportclub (KSC) Bushido Hamburg aber kaum besser laufen können. Obwohl sie dem jüngsten Jahrgang der Altersklasse U15 angehört, erkämpfte sich die Judoka aus Harburg den zweiten Platz in der Gewichtsklasse bis 33 Kilogramm. „Das ist der größte Erfolg in der noch jungen Laufbahn der Harburger Ausnahmeathletin“, sagte Trainerin Bianca Geerdts. In der Hauptstadt bestritt Linda ihr 65. Judoturnier.

Linda Jean gehört dem jüngsten Jahrgang der Altersklasse U15 an

In der ersten Begegnung ging es gegen die nordostdeutsche Vizemeisterin, Swea Voigt aus Berlin. Nach zwölf Sekunden konnte Linda Jean Geerdts die Judomatte wieder verlassen. Sie gewann mit ihrer Spezialtechnik. Anders in der nächsten Begegnung. Hier lieferte sich die Harburgerin mit Roza Agumava aus Rodewisch die gesamte Kampfzeit ein hartes Duell. Eine Wertung konnte keine Kämpferin verbuchen, die Entscheidung musste in der Verlängerung fallen. Kurz vor Schluss kassierte Agumava eine Strafe, die Harburgerin kam erneut als Siegerin von der Matte.

Im finalen Kampf stand Linda Jean der nordostdeutschen Meisterin, Heike Ridderskamp aus Berlin, gegenüber. Im vergangenen Jahr hatte es einen Sieg und eine Niederlage gegeben. In Berlin nutzte die Lokalmatadorin eine Unachtsamkeit ihrer Gegnerin und gewann das Duell durch eine Wurftechnik.

Nächster Start vermutlich im April in Kopenhagen

Die Silbermedaille ist ein großer Erfolg für Linda Jean Geerdts beim ersten Bundessichtungsturnier. „Nach der Siegerehrung musste sie sofort zur Bundestrainerin und ihre Daten abgeben“, berichtet Bianca Geerdts, „ein Lob gab es obendrauf für die gezeigten Leistungen und für den Mut, sich als jüngster Jahrgang der Aufgabe zu stellen.“ Im April geht es eventuell zu den Kopenhagen Open nach Dänemark.