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Fussball

Aufatmen beim Lüneburger SK nach 0:0 gegen Oldenburg

Wie dieser Zweikampf zwischen Oldenburgs Mohamed Aidara (links) und Mazan Moslehe endet auch die gesamte Partie unentschieden

Wie dieser Zweikampf zwischen Oldenburgs Mohamed Aidara (links) und Mazan Moslehe endet auch die gesamte Partie unentschieden

Foto: Erwin Sawert

Fußball-Regionalligist beendet seine wochenlange Unglücksserie mit Unentschieden. Muhamed Alawie vergibt die beste Chance zum Sieg in der Nachspielzeit.

Lüneburg.  Erst einmal tief durchatmen können Spieler und Verantwortliche beim Lüneburger SK Hansa und auch die Fans des Fußball-Regionalligisten. Nach dem 0:0 gegen den VfB Oldenburg war zwar niemandem zum Lachen zu Mute, aber doch war eine gewisse Erleichterung nach der Unglücksserie der letzten Wochen zu spüren.

„So können wir die Köpfe jedenfalls hochhalten“, ordnete Co-Trainer Thomas Oelkers die torlosen 90 Minuten ein. „Wir haben vor allem in der Defensive dem Gegner nur ganz wenige Chancen gelassen. Und dann haben wir selbst in der 91. Minute noch die größte Chance im ganzen Spiel gehabt. Das wäre natürlich ein tolles Timing gewesen.“ Fast am Mittelkreis hatte sich Muhamed Alawie nach einem Abpraller den Ball erobert, stürmte auf das Oldenburger Tor zu. Aber als die Fans den Torjubel gerade noch zurückhielten, versprang ihm der Ball.

In der 82. Minute hatten die Lüneburger schon eine große Chance gehabt. Zuerst eine Ecke für Oldenburg. Die fing der LSK ab und überrumpelte die Gäste mit einem blitzschnellen Konter. Drei gegen Eins hieß am Ende die hoffnungsvolle Ausgangssituation. Aber als Mazan Moslehe, in der 75. Minute für Björn Schlottke eingewechselt, auf links den Ball bekommt, ist der Winkel schon zu spitz. Der Torwart kann parieren. „Wenn der vorletzte Pass präziser kommt, kann uns das den Sieg bringen“, analysiert nach dem Abpfiff Thomas Oelkers noch einmal. „Es sind genau diese Situationen, die uns die Torerfolge vermiesen.“

Der krasseste Fehler in der eigenen Abwehr war Matti Grahle bereits in der 16. Minute unterlaufen. Seinen zu kurz geratenen Rückpass erwischte Oldenburgs Marcel Gottschling, aber LSK-Torhüter Tobias Braun verhinderte mit einer tollen Parade den Rückstand. In der Pause hatte Lüneburgs Trainer Elard Ostermann Noel Below gegen Marco Schuhmann und Mannschaftsführer Oliver Ioannou gegen Linus Büchler ausgewechselt. Der Grund dafür war, dass die beiden Schwerstarbeiter in der Defensive bereits mit Gelb belastet waren.