Fußball

Lüneburger SK verpasst das Finale

Günther Bröde

Regionalliga-Fußballer unterliegen im Halbfinale des Niedersachsen-Pokals mit 1:2 beim SV Meppen

Lüneburg. Eine volle Tribüne, dazu ein von der Sonne gefluteter Rasenplatz. Die äußeren Voraussetzungen für ein Fußballfest waren im Emsland gegeben. Jetzt mussten die Fußballer vom Lüneburger SK Hansa nur noch das Halbfinale um den Krombacher-Pokal (Niedersachsen-Pokal) gewinnen, um mit dem Einzug ins Endspiel zugleich die Qualifikation für den DFB-Pokal zu gewinnen. Doch die Hausherren vom Ligarivalen SV Meppen hatten etwas dagegen und nutzten ihren Heimvorteil, die Lüneburger flogen mit 1:2 aus dem Pokal.

Der SV Meppen fand anfangs kein Mittel gegen die gute Lüneburger Defensive. Ali Moslehe, der vorher gerade einen Pass kläglich in die Beine des Gegners gespielt hatte, nutzte nach Flanke von rechts von Björn Schlottke aus drei Metern die zweite Lüneburger Torchance zum 1:0. Nach Foul an Muhamed Alawie im Strafraum bleibt zur Enttäuschung der rund 150 mitgereisten Lüneburger Fans die Pfeife des Schiedsrichters stumm. Durch ein Tor aus dem Nichts durch Martin Wagner kommt Meppen in der 64. Minute zum 1:1 und macht von da an Druck. LSK-Trainer Elard Ostermann bringt Tezcan Karabulut, der schon fünf Tore im Pokalwettbewerb erzielt hat. Dann der Schock – Elfmeter für Meppen und LSK-Torwart Tobias Braun hat keine Chance, den flach ins Eck geschobenen Strafstoß von Max Kremer zu parieren. Meppen hat das Spiel in zehn Minuten gedreht. Die Lüneburger sind am Ende wieder am Drücker, ein letzter Eckball, die Emotionen kochen hoch. Dann der Schlusspfiff, das Stadion jubelt. Der Lüneburger SK hat das Endspiel und damit einen Geldsegen von etwa 120.000 Euro verpasst.

( gb )

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