Regionaler Arbeitsmarkt

Arbeitslosigkeit erhöht sich im Dezember leicht

Günter Neumann, Leiter Berufliche Bildung der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade, Kerstin Kuechler-Kakoschke, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Lüneburg-Uelzen und Volker Linde, Geschäftsbereichsleiter Aus- und Weiterbildung der IHK Lüneburg-Wolfsburg (v.l.).

Günter Neumann, Leiter Berufliche Bildung der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade, Kerstin Kuechler-Kakoschke, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Lüneburg-Uelzen und Volker Linde, Geschäftsbereichsleiter Aus- und Weiterbildung der IHK Lüneburg-Wolfsburg (v.l.).

Foto: Rolf Zamponi

Im winter sinkt die Beschäftigung, doch die Schwankungen im Landkreis und Bezirk Harburg sind nur gering.

Harburg/Winsen. Am regionalen Arbeitsmarkt hat sich im Dezember die Zahl der Arbeitslosen leicht erhöht. Das gilt sowohl für den Kreis Harburg als auch für den Bezirk Harburg, wie die Lüneburger und die Hamburger Arbeitsagenturen am Freitag mitteilten.

Während die Arbeitslosenquote im Landkreis im Vergleich zum November von 3,5 auf 3,6 Prozent stieg, blieb sie im Bezirk mit 7,7 Prozent konstant. Denn dort gab es nur ein geringfügiges Plus um zwölf Betroffene auf 6873. Im Landkreis Harburg stieg die Zahl der Arbeitslosen dagegen im Monatsvergleich um 147 auf 5092. Zum Vergleich: Die Arbeitslosenquote für die gesamte Hansestadt Hamburg lag im Dezember bei 6,0 Prozent.

Arbeitsmarkt entwickelt sich in der Region solide

Grundsätzlich steigen im Winter die Arbeitslosenzahlen zumeist an. „Der Arbeitsmarkt entwickelte sich aber solide“, sagte Kerstin Kuechler-Kakoschke, die Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Lüneburg-Uelzen, die auch für den Landkreis Harburg zuständig ist.

Für die ersten Monate des neuen Jahres rechnet die Agenturchefin mit einer steigenden Arbeitslosigkeit. Nach den bisherigen Erfahrungen melden sich viele junge Fachkräfte arbeitslos, die nach dem Ende ihrer 3,5-jährigen Ausbildung nicht im Ausbildungsbetrieb bleiben konnten.

Die Arbeitsagentur rät in solchen Fällen, sich arbeitsuchend zu melden. „Für die jungen Fachkräfte stehen die Chancen gut, schnell eine neue Beschäftigung zu finden. Wer sich frühzeitig mit uns in Verbindung setzt und beraten lässt, kann sogar vermeiden, arbeitslos zu werden“, sagt Kuechler-Kakoschke.

Alten- und Krankenpfleger werden dringend gesucht

Vorrangig gesucht werden im Bezirk Harburg Altenpfleger und -helfer, Empfangskräfte, Fahrer für die Personenbeförderung, Gesundheits- und Krankenpfleger und -helfer, IT-Fachkräfte, Medizinische Fachangestellte, Rechtsanwaltsfachangestellte, Sicherheitsmitarbeiter mit Sachkundeprüfung, Sozialarbeiter und Sozialpädagogen sowie Zahnmedizinische Fachangestellte.