Harburg

City lädt ein: Shoppen, schlemmen und Skispringen

Citymanagerin Melanie-Gitte Lansmann (von links) Schlagersänger Peter Sebastian, Arcaden-Chefin Melanie Wittka und Phoenix-Managerin Julika Hansen freuen sich auf die Skigaudi.

Citymanagerin Melanie-Gitte Lansmann (von links) Schlagersänger Peter Sebastian, Arcaden-Chefin Melanie Wittka und Phoenix-Managerin Julika Hansen freuen sich auf die Skigaudi.

Foto: Christine Sülau / CMH

Erster verkaufsoffener Sonntag des Jahres. Die Geschäfte in der Harburger Innenstadt und einige am Großmoorbogen haben geöffnet.

Harburg.  „Nach den stillen Tagen wird’s auch wieder ruhiger“, hat Karl Valentin mal gesagt, aber der kannte noch keine verkaufsoffenen Sonntage: Eine Eiskletterwand in der Fußgängerzone. Ein Skisprung-Simulator in dem einen und eine ganze Curling-Bahn in dem anderen Einkaufszentrum sind nur drei willkürlich ausgewählte Höhepunkte des einkaufsoffenen Sonntagnachmittags an diesem Wochenende in der Harburger Innenstadt. Von 13 bis 18 Uhr haben die Geschäfte in der City sowie einige im Gewerbegebiet Großmoorbogen/Großmoordamm geöffnet. Motto des Tages: „Sport, Fitness und Gesundheit“.

Viele Gutscheine werden eingetauscht

Am verkaufsoffenen Sonntag freuen sich die Geschäfte auf viele Kunden. Die Wochenenden nach Weihnachten gehören zu den umsatzstärksten im stationären Einzelhandel: Geldgeschenke, Gutscheine und Umtauschware werden eben doch ungern ins Internet getragen, sondern lieber in die Stadt. Weil Umsatzerwartungen allein nicht ausreichen, um einen verkaufsoffenen Sonntag zu begründen, müssen sich die Gewerbetreibenden in den Hamburger Bezirken Anlässe einfallen lassen, zu denen sie die Ladentüren öffnen.

Wintersport ist das Thema des Tages

Wintersport ist das Thema des Tages und Besucher der Harburger Innenstadt können ihren eigenen Harburger Skipass vollstempeln lassen, wenn sie es schaffen, in den fünf Stunden alle sechs Stationen an vier Standorten zu absolvieren. Beginnen kann man an jeder Station, zum Beispiel an der Curling-Bahn in den Harburg-Arcaden, wo es gilt, seine Steine taktisch geschickt möglichst nah an den Zielstein gleiten zu lassen. Weitermachen könnte man dann an der acht Meter hohen Eiskletterwand am Lüneburger Tor. Im Phoenix-Center steht ein „Snowboard-Simulator“, auf dem man nach dem Prinzip des Bullenreitens seine Balance und Standfestigkeit beweisen kann. Außerdem kann man im Virtual-Reality-Simulator seine Skikünste testen. Mit der selben Technologie dürfen sich Besucher des Marktkauf-Centers als Skispringer versuchen: Die Computerbrille versetzt den virtuellen Springer auf die Sprungschanze, die es in Schussfahrt herunterzurasen gilt, damit man am Absprungpunkt ordentlich Schwung hat für die Flugphase. Dann muss nur noch die Landung gestanden werden, während der kleine Bruder neben dem Gerät steht und jede Pose für den Schulhof-Chat filmt. Ebenfalls im Marktkauf-Center kann man seine Skipass-Rallye dann beim Eisstockschießen ruhig auslaufen.

Stelzenläufer diesmal am Großmoorbogen

Auch zwischen und neben diesen Stationen ist die Stadt voll mit Mitmachangeboten Nasch- und Schlemmbuden sowie kleinen Darbietungen. Rund um die Geschäfte am Großmoorbogen stolzieren die Stelzenartisten von Oakleaf über den Köpfen der Kunden. .