Harburg
Erster Spatenstich

Startsignal für Buchholzer Innovationspark

Sie setzten den ersten Spatenstich für den TIP Innovationspark Nordheide (v.l.n.r.): Jens Wrede, Geschäftsführer der WLH GmbH, Stefanie Salata, Vorständin bei der Volksbank Lüneburger Heide eG, Manfred Cohrs, Aufsichtsratsvorsitzender der WLH GmbH, Landrat Rainer Rempe, Jan-Hendrik Röhse, Bürgermeister der Stadt Buchholz, und René Meyer, stellvertretender Geschäftsführer der WLH GmbH.

Sie setzten den ersten Spatenstich für den TIP Innovationspark Nordheide (v.l.n.r.): Jens Wrede, Geschäftsführer der WLH GmbH, Stefanie Salata, Vorständin bei der Volksbank Lüneburger Heide eG, Manfred Cohrs, Aufsichtsratsvorsitzender der WLH GmbH, Landrat Rainer Rempe, Jan-Hendrik Röhse, Bürgermeister der Stadt Buchholz, und René Meyer, stellvertretender Geschäftsführer der WLH GmbH.

Foto: Bianca Augustin / WLH

Im TIP Innovationszentrum sollen in Zukunft 900 Menschen Arbeit finden. Die Eröffnung ist für 2021 geplant.

Buchholz.  Nächster Schritt für das geplante TIP Innovationszentrum in Buchholz: Jetzt haben die Bauarbeiten für die Straßen auf dem 25 Hektar großen Gelände neben dem ISI-Gründerzentrum der Wirtschaftsförderung im Landkreis Harburg (WLH) begonnen. Zum ersten Spatenstich für das Gebiet, in dem künftig bis zu 900 Menschen arbeiten sollen, kamen Gäste aus Wirtschaft und Politik. Die Eröffnung des Parks ist für 2021 geplant.

Zukunftsweisende Entwicklungen aus dem Mittelstand

In Buchholz sollen, direkt angebunden an die Autobahnen 1 und A 7, zukunftsweisende Entwicklungen aus dem Mittelstand ihren Standort finden. „Für den Kreis Harburg wird das Projekt Impulse über die Region hinaus setzen und dazu beitragen, die Wirtschafts- und Innovationskraft der Region weiter zu stärken“, sagte Landrat Rainer Rempe, der zum ersten Spatenstich gekommen war.

Erschließung ist Ende 2020 abgeschlossen

Die Erschließungsarbeiten für das Gelände werden voraussichtlich über das kommende Jahr andauern. Straßen und Versorgungsanlagen sollen so bis Ende 2020 fertiggestellt sein. Den Auftrag dafür hat die Firma Tief- und Straßenbau von Fintel aus Neuenkirchen (Heidekreis) erhalten. Sie hatte sich bei der bundesweiten Ausschreibung gegen acht weitere Anbieter durchgesetzt. „Wir freuen uns, dass ein Mittelständler aus der Region gewonnen hat“, sagte WLH-Geschäftsführer Jens Wrede.

Gütesiegel für nachhaltiges Bauen

Im Anschluss an die Straßen soll die Gestaltung der Grünanlagen beginnen. Für die Quartierentwicklung hat die WLH das Vorzertifikat in Gold der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen erhalten. Das Siegel bezieht mit den für 2020 erweiterten Kriterien Klimaaspekte ein. Damit lässt die WLH als einzige niedersachsenweit Gewerbegebiete in dieser Art zertifizieren.

Für Wrede, der seit Anfang des Jahres an der Spitze der WLH steht, geht es bei der Auszeichnung auch darum, dass sich Gemeinden „weniger Sorgen um ihre Umwelt machen müssen, wenn sie Gewerbegebiete ausweisen.“

Die Nachhaltigkeit ist dabei für den TIP Park klar definiert. Festgeschrieben sind Grünflächen, so dass die Mitarbeiter der künftigen Firmen sich in ihrer Umgebung wohlfühlen. Gastronomie könnte sich ansiedeln, auf einem zentralen Platz Gelegenheit zum Entspannen sein und Dienstleister dort Trainings- und Gesundheitskurse anbieten.

Kita und Wlan im gesamten Außenbereich

Zudem sind eine Kindertagesstätte sowie flächendeckendes WLAN im Außenbereich geplant. „Wir möchten mit dem TIP ein Umfeld schaffen, in dem Innovationen gedeihen können“, sagte Wrede beim ersten Spatenstich. „Ziel ist es, das vorhandenes Know-how aus den Unternehmen zu verstärken, betriebliche Innovationen zu fördern und den Zugang zu Forschung und angewandter Wissenschaft zu erleichtern. Unternehmen, die wissensbasierte Arbeitsplätze bieten und sich mit der Weiterentwicklung ihrer Produkte und Verfahren beschäftigen, finden im TIP Unterstützung“, so Wrede.

190.000 Quadratmeter für Unternehmen

Auf dem Gelände sind Flächen zwischen 1000 und 15.000 Quadratmetern für die Firmen vorgesehen. Als innovativ stuft die WLH Informations- und Kommunikationstechnologie, Material-Designer, Elektrotechnik, 3-D-Druck oder Laserschweißen ein. Ausdrücklich setzt Wrede auf Labore, Entwicklungsabteilungen und auf Produktion. Insgesamt können in Buchholz 190.000 Quadratmeter vergeben werden.

„Mit dem TIP Innovationspark werden neben dringend benötigten Gewerbeflächen zum weitaus größeren Teil eben Flächen für die Ansiedlung technologieorientierter Unternehmen mit wissensbasierten Arbeitsplätzen geschaffen. Damit wird Buchholz seine Bedeutung als Wirtschaftsstandort im Landkreis Harburg sowie in der Metropolregion steigern“, sagte der Buchholzer Bürgermeister Jan-Hendrik Röhse. Die WLH entwickelt und vermarktet den TIP in enger Kooperation mit der Stadt.