Harburg
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40 Jahre „die kleine bühne“

die kleine bühne spielt "Das Festkomitee" zum Jubiläum.,

die kleine bühne spielt "Das Festkomitee" zum Jubiläum.,

Foto: die kleine Bühne / die kleine bühne

Es begann als ehrgeiziges Projekt einiger Abiturienten und ist heute fester Bestandteil der Kulturszene im Bezirk Harburg.

Harburg. „Die Möwe“ von Anton Tschechow war 1979 die erste Premiere der kleinen bühne. Der prägendste Satz des Stückes: „Ohne Theater geht es nicht“. Was die kleine bühne seit nunmehr 40 Jahren eindrucksvoll beweist. Was als ehrgeiziges Projekt einiger theaterverrückter Abiturienten begann, ist bis heute fester Bestandteil der Harburger Kulturszene.

In dieser Zeit hat sich die kleine bühne quer durch die Weltliteratur und die unterschiedlichsten Genres gespielt: Klassiker und Modernes, Shakespeare und Musicals, Komödien, Revuen und Kinderstücke. Mehr als 90 Inszenierungen mit gut 170 verschiedenen Darstellern hat es seit 1979 gegeben und unglaubliche 100.000 Zuschauer haben in dieser Zeit die Aufführungen der kleinen bühne besucht.

Gründer Frank Pinkus bringt auch eigene Stücke auf die Bühne

Der Gründer und langjährige Regisseur Frank Pinkus hat nicht nur Klassiker wie „Bunbury“ von Oscar Wilde oder „Der Sturm“ von Shakespeare auf die Bühne gebracht, sondern auch eigene Werke, darunter drei Rock-Musicals und die große Harburg-Revue. Auch wurden immer wieder Kindertheaterstücke auf die Bühne gebracht, etwa „die Biene Maja“ sowie „Urmel aus dem Eis“ und „Gut gebrüllt, Löwe“, beides nach den Büchern von Max Kruse.

Seit zehn Jahren inszeniert auch Ulrike Niß die Aufführungen, Frank Pinkus realisierte sein letztes Stück im Jahr 2003. Heimat der kleinen bühne ist das Harburger Kulturzentrum Rieckhof, wo auch die Jubiläumssaison stattfindet.

Schwarzer Humor zum 40-jährigen Bestehen

Zum Jubiläum zeigt die kleine bühne die Komödie „Das Festkomitee“. Die Kleinstadt Pendon will ihr Image aufpolieren und ein historisches Festspiel aufführen: „Das Massaker der Zwölf von Pendon“. Also wird ein Festkomitee gegründet, doch dessen Eigendynamik entwickelt nach und nach eine zerstörerische Sprengkraft. Denn Vereinsmeierei, persönliche Eitelkeiten, Aversionen und amouröse Verwicklungen gefährden das gut gemeinte Projekt. Als schließlich der große Tag näher rückt, regiert das Chaos und aus Spaß ist längst verbissener Ernst geworden. „Das Festkomitee“ ist eine schwarzhumorige Komödie des Briten Alan Ayckbourn – passend zum 40-jährigen Bestehen der kleinen bühne.

Das Festkomitee, Komödie von Alan Ayckbourn, gespielt von der kleinen bühne Harburg

Premiere: Freitag, 27. September, 20 Uhr

Weitere Aufführungen: Sonnabend, 28. September, Sonnabend, 19. Oktober, Sonntag, 20. Oktober, Freitag, 8. November, und Sonnabend, 9. November, jeweils 20 Uhr, Kulturzentrum Rieckhof, Harburg, Rieckhoffstr. 12.

Karten kosten im Vorverkauf 8 Euro und sind erhältlich an der Theaterkasse im Phoenix Center und in der Rieckhof-Kneipe.

An der Abendkasse kosten die Karten 10 Euro.