Harburg
Norddeutsche Philharmonie

Winsen feiert Johannes Brahms

Die Norddeutsche Philharmonie unter der Leitung von Reinhard Gräler spielt in Winsen. 

Die Norddeutsche Philharmonie unter der Leitung von Reinhard Gräler spielt in Winsen. 

Foto: Martin Teske

Zum fünften Mal organisiert Martin Teske eine Konzertwoche zum Gedenken an den Hamburger Komponisten.

Winsen.  Die fünfte Winsener Brahms-Woche steht bevor – mit einem anspruchsvollen, vielseitigen Programm. Zur Eröffnungsveranstaltung am Sonnabend, 31. August, steht die 3. Sinfonie von Brahms auf dem Programm, einer der größten Triumphe für den Komponisten, dessen Musik von Wagner und Bruckner angefeindet wurde, der sich gegen deren Kritik aber behaupten konnte. Der Winsener Journalist Martin Teske, Gründer der Brahms-Woche, moderiert diesen und einige weitere Abende.

Komponierte Natur ist am Sonntag, 1. September im Marstall zu erleben. Der Weltklasse-Hornist Ab Koster spielt dieses Werk gemeinsam mit Dorothea Haarbeck (Klavier) und Katrin Franzius (Violine). Brahms hat als Junge in Hamburg neben dem Klavier und Cello auch das Waldhorn gelernt. Auf einem morgendlichen Waldspaziergang in Baden-Baden ist ihm das Thema für den ersten Satz eingefallen. Im Scherzo hört man die typischen Hornquinten besonders gut heraus.

Am Freitag, 6. September glitzern im Marstall in einem Romantischen Liederabend wahre Juwelen des 19. Jahrhunderts. Die Sopranistin Conny Hermann und die Altistin Inga Jäger bringen Lieder von Robert und Clara Schumann, Felix Mendelssohn-Bartholdy und natürlich Johannes Brahms zum Verschmelzen. Torsten Michel begleitet Conny Hermann und Inga Jäger am Flügel.

Auch das Figurentheater Marmelock in dabei

Neuigkeiten über Joseph Haydn, den Brahms als Vorbild sehr geschätzt hat, präsentiert das Figurentheater Marmelock am Sonnabend, 7. September, im Marstall. Eine kleine sympathische Ratte beobachtet Haydn beim Komponieren, die Gäste lauschen dem Quartetto Aperto mit Annette Mainzer-Janczuk und Birte Päplow (Geigen), Marion Zaner und Peter Meier (Bratschen). Dieser Abend wird für Omas, Opas, Eltern, Kinder und Enkelkinder gleichermaßen zum Genuss.

Zum Finale am Sonntag, 8. September, in der katholischen Kirche Guter Hirt hat sich der Gemische Chor Hittfeld angesagt. Er wagt sich an die ganz Großen der Musikgeschichte mit Madrigalen, Motetten, Opernchören und Requiem. Unter der Leitung von Marius Adam erklingen auch wunderschöne Brahms-Kompositionen und auch die Orgel kommt zu Gehör.