Harburg
Niedersachsen

Ein Boogiemann und ein „Pianokiller“ in Jesteburg

Emanuel Jahreis (r.) und Maximilian Suhr spielen im Café Book.

Emanuel Jahreis (r.) und Maximilian Suhr spielen im Café Book.

Foto: E. Jahreis

Der Pianist Emanuel Jahreis wird bei seinem Konzert im Café Book von Maximilian Suhr am Schlagzeug begleitet.

Jesteburg. Emanuel ist ein offener, positiv gestimmter und optimistischer Mensch. Aus seiner Erfahrung weiß er, dass es sich nicht lohnt, sich lange mit Dingen zu beschäftigen, die sich nicht ändern lassen. Besser ist es nach vorn zu blicken und sich mutig Herausforderungen zu stellen.

„To boogie“ ist ein Slangbegriff und meint „abreisen, abhauen“. Für Emanuel bedeutet „to boogie“ nicht zu lange an einem Ort zu verweilen, weil es immer etwas Neues zu entdecken gibt. Mit offenen Augen und Armen ist er immer bereit Unbekanntes zu erforschen, Altbekanntes aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten und Vertrautes und Neues zu kombinieren. Mit der Reiselust eines Globetrotters bewegt er sich über die Jahre seines Lebens durch immer wieder neue Musikstile.

Eigene Kompositionen und Evergreens der Rockgeschichte

Angefangen als klassischer Pianist, entdeckte er in der Jugend die Faszination der durch den Blues beeinflussten Musikstile und in sich das Potenzial und den Willen zu einem virtuosen Boogie-Woogie-Pianisten. Dies allein wäre schon eine große Aufgabe. Für ihn aber ergab es sich auf seinem Weg als Künstler, seine Gefühle, Gedanken und Ansichten nicht nur in eigener Musik, sondern auch in eigenen Versen auszudrücken. Dies betreibt er als Sänger und Pianist seiner eigenen Kompositionen schon über ein Jahrzehnt und hat sich dabei durch sein kraftvolles Klavierspiel den Spitznamen des „Pianokiller“ erworben.

Sein aktuelles Programm umfasst eigene Kompositionen und einige ausgesuchte Evergreens der Rockgeschichte. Dabei begleitet ihn der Bremer Schlagzeuger und Percussionist Maximilian Suhr mit ausgefeilten Grooves und mitreißender Energie, so dass ein Konzert der beiden trotz der minimalistischen Besetzung nichts vermissen lässt.

Sonnabend, 3. August, 19.30 Uhr, Café Book, Jesteburg, Kirchweg 3, Eintritt frei/Spende