Harburg
Winsen und Ortsteile

Notfalltafeln sollen Orientierung für Helfer erleichtern

Bürgermeister André Wiese (l.) und Ulrich Thurow, hier im Stöckter Hafen,  einigten sich auf Notfallpunkte. 

Bürgermeister André Wiese (l.) und Ulrich Thurow, hier im Stöckter Hafen, einigten sich auf Notfallpunkte. 

Foto: LEADER-Region Elbe-Achtern Diek, Stadt Winsen

Leader-Region Achtern-Elbe-Diek fördert 28 Schilder in der Kreisstadt und ihren Ortsteilen.

Winsen.  In der Innenstadt und den Ortsteilen hat die Kreisstadt jetzt 28 Notfallpunkte eingerichtet. Die Tafeln mit den speziellen Buchstaben und Nummern sorgen im Notfall für eine einfache Ortung, so dass die alarmierten Helfer schnell den richtigen Standort finden können.

Damit schließt sich Winsen den Gemeinden Stelle und Seevetal an, die bereits mehrere Notfallpunkte aufgestellt haben. Die Verwaltung hat in den letzten Monaten das vom Seniorenbeirat des Landkreises Harburg initiierte Projekt umgesetzt. An der Auswahl der Standorte im Stadtgebiet und in den Ortsteilen waren unter anderen die ADFC Ortsgruppe Winsen, der Wanderverein, der Seniorenbeirat sowie die Ortsvorsteherbeteiligt.

Das Projekt wird zur Hälfte aus Fördermitteln der Leader-Region Achtern-Elbe-Diek finanziert. Die Notfalltreffpunkte sind durch kleine, rot-weiße Schilder zum Beispiel an Bänken, Hütten oder Pfosten gekennzeichnet. Beschriftet sind diese Schilder mit einer Kennzeichnung, bestehend aus den Buchstaben des Kfz-Kennzeichens, einem Kürzel für die jeweilige Kommune und einer fortlaufenden dreistelligen Nummer.

Die Punkte sind in der Rettungsleitstelle hinterlegt

In einem Notfall sollte beim Notruf 112 diese Kennzeichnung angegeben werden. Denn sie erleichtert es den Einsatzkräften, die teilweise abgelegenen Standorte – zum Beispiel in einem Wald – schnell und einfach zu finden. Alle Notfallpunkte sind in der zuständigen Rettungsleitstelle hinterlegt.

Bürgermeister André Wiese bedankte sich in seiner Funktion als Bürgermeister der Stadt und als Vorsitzender der Leader-Region bei Ulrich Thurow. Als Mitglied des Kreisseniorenbeirats hatte Thurow die Idee der Notfallpunkte in die Region eingebracht hatte.