Harburg
E-Autos

IBA startet Car-Sharing-Projekt in Fischbeker Neubaugebieten

IBA-Chefin Karin Pein und Mathias Süchting, Geschäftsführer Autohaus S+K

IBA-Chefin Karin Pein und Mathias Süchting, Geschäftsführer Autohaus S+K

Foto: Stefan Laetsch / HA

Mit dem Projekt möchten die Kooperationspartner ein lokales Sharing-Angebot am Stadtrand etablieren und zum Umweltschutz beitragen

Neugraben-Fischbek.  Gemeinsam mit dem Autohaus S+K in Neu Wulmstorf hat die IBA Hamburg ein Car-Sharing-Projekt mit insgesamt vier Elektro Autos gestartet. Mit dem Projekt möchten die Kooperationspartner ein lokales Sharing-Angebot am Stadtrand etablieren und gleichzeitig zum Umweltschutz beitragen. Die Buchung ebenso wie das Öffnen der Fahrzeuge funktioniert per App über das Smartphone. Das Projekt wird mit Klimaschutzmitteln der Freien und Hansestadt Hamburg gefördert.

Die Elektro-Autos haben eine Reichweite von bis zu 250 km

Die vier neuen Elektro-Autos mit einer Reichweite von bis zu 250 km eignen sich insbesondere für Strecken zum Einkaufen oder zum Sport, aber auch für Ausflüge in die nähere Umgebung. Das Car-Sharing-Projekt – so der Plan der IBA – soll einen wichtigen Beitrag leisten, die Abhängigkeit vom eigenen Auto vor der Haustür zu reduzieren. Im Vogelkamp Neugraben stehen zwei elektrisch betriebene Renault Zoe im P+R Parkhaus am Bahnhof Neugraben zur Verfügung. Im Fischbeker Heidbrook stehen zwei Renault Zoe auf dem Parkplatz des Nahversorgungszentrums am westlichen Quartierseingang. Die Fahrzeugflotte soll noch um ein Renault Kangoo ergänzt werden, mit dem auch sperrige Gegenstände transportiert werden können.

Der Schlüssel liegt im Handschuhfach

Die Parkplätze sind markiert und mit Ladesäulen ausgestattet der Stromnetz Hamburg GmbH betrieben werden. Die Reservierung und Buchung der Fahrzeuge funktioniert per App. Mit dieser können auch die Autos geöffnet und abgeschlossen werden. Der Schlüssel im Handschuhfach wird nur noch benötigt, um das Fahrzeug zu starten und während einer aktiven Buchung abzustellen und zu verschließen. Es fällt keine monatliche Grundgebühr an. Karen Pein: „Die Elektro-Autos passen zu unserem Konzept Naturverbunden Wohnen. Wir schaffen hier eine wichtige Ergänzung für ein nachhaltiges und trotzdem mobiles Leben am Hamburger Stadtrand.“