Harburg
Harburg

Gesundheitsamt wird zu einer Kita

Sternipark-Chefin Leila Moysich, Bezirksamtsleiterin Sophie Fredenhagen und Amtsleiter Dr. Dirk Bange weihen mit Kitakindern den Umbau ein Wolfframm

Sternipark-Chefin Leila Moysich, Bezirksamtsleiterin Sophie Fredenhagen und Amtsleiter Dr. Dirk Bange weihen mit Kitakindern den Umbau ein Wolfframm

Foto: Chayenne Wolfframm / HA

Der Standort in der Wilhelmstraße dient als Erweiterung der Kita am Museumsplatz, die 2014 in der ehemaligen Harburger Handwerkskammer entstand

Harburg. Der Kita-Träger Sternipark hat am Freitag mit siebenmonatiger Verspätung die Kitaerweiterung in der Wilhelmstraße 33 in Betrieb genommen. Nach langer Wartezeit war die Baugenehmigung erst im Januar erteilt worden. Danach ging der Umbau blitzschnell. Der Standort in der Wilhelmstraße – im alten Harburger Gesundheitsamt – dient als Erweiterung der Kita am Museumsplatz, die 2014 in der ehemaligen Harburger Handwerkskammer entstand.

In ihrer Eröffnungsrede äußerte Leila Moysich noch einmal den Wunsch, auch die übrigen Stockwerke des Gebäudes könnten in eine Kita umgewandelt werden. Dann könnten insgesamt 130 Kitaplätze geschaffen werden. Sternipark baut derzeit auch an der Buxtehuder Straße.

Im ehemaligen Hauptzollamt entsteht eine Kita mit 140 Plätzen

Im ehemaligen Hauptzollamt entsteht eine Kita mit 140 Plätzen. Bezirksamtsleiterin Sophie Fredenhagen, Dr. Dirk Bange, Leiter des Bereichs Familie und Kindertagesbetreuung in der Behörde und Moysich durchtrennten feierlich die rote Schleife zur Einweihung, bevor Eltern mit ihren Kindern und Mitarbeiter aus den anderen Hamburger Kitas die Räume besichtigten. Drei Gruppen können in den bisher umgebauten Räumen betreut werden. Zu den Gruppenräumen gibt es je einen Nebenraum und insgesamt drei sogenannte Neigungsräume. Dazu zählt ein Atelier, ein Therapieraum und das Kinderrestaurant.

Die Betreuungsfläche ist mehr als 160 Quadratmeter groß

Die Betreuungsfläche ist mehr als 160 Quadratmeter groß. „Es ist schön, dass hier wieder Leben reinkommt“, sagt Bezirksamtsleiterin Fredenhagen. Die Baukosten für dieses Projekt lagen bei einer halben Millionen Euro. Die 36 Plätze, die der Kita im Moment zur Verfügung stehen, sind bereits mit Kindern im Alter von null bis sechs Jahren komplett belegt. Auf der Warteliste stehen 150 weitere Kinder. Momentan kümmern sich acht Erzieher um die drei Gruppen. 70 Prozent der Kinder haben Migrationshintergrund. Der Bauantrag für die oberen Stockwerke soll in den kommenden Wochen eingereicht werden. Auf dem Außengelände ist ein neuer Spielplatz geplant.