Harburg
Feuer und Flamme auch in der Heide

Luhmühlener Erklärung: Landkreis Harburg will bei Olympia nicht nur Zuschauer sein

Internationale Vier-Sterne-Vielseitigkeit in Luhmühlen Siegerin Ingrid Klimke mit Escada

Internationale Vier-Sterne-Vielseitigkeit in Luhmühlen Siegerin Ingrid Klimke mit Escada

Foto: Volker Koch

Die IHK Lüneburg-Wolfsburg macht Werbung für die Region: Auch Luhmühlen, Winsen, Garlstorf und Wolfsburg haben geeignete Sportstätten.

„2024 – das klingt weit weg, ist es aber nicht. Wir als IHK haben die Chancen früh erkannt und wollen nun gemeinsam dazu beitragen, dass die Spiele in unsere Region kommen“, hat IHK-Präsident Olaf Kahle am Montagabend auf dem Turniergelände in Luhmühlen erklärt. In den möglichen Austragungsort im Vielseitigkeitsreiten hatte die Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg 60 Vertreter aus Verwaltung, Wirtschaft und Politik zum ersten Olympia-Forum der Region eingeladen. „Wir wollen nicht nur Zaungast sein, sondern mit aufs Spielfeld“, fasste Rainer Rempe, Landrat des Landkreises Harburg die regionalen Forderungen zusammen. Dieser Intention folgt auch die „Luhmühlener Erklärung“, deren Entwurf die IHK gestern vorstellte. Gefordert wird darin eine umfassende Kooperation zwischen der Stadt Hamburg sowie eine gemeinsame Außendarstellung beim Marketing. Um die Chancen auf regionaler Ebene bei Infrastruktur, Tourismus, Kultur und Sport nutzen zu können, sei es nötig, mit einer Stimme zu sprechen, heißt es weiter. Gleichzeitig solle die „Luhmühlener Erklärung“ im Hinblick auf das in Hamburg anstehende Referendum das Signal aussenden, dass auch die Region Feuer und Flamme für Olympische Spiele ist. In der IHK-Region gibt es vier mögliche Austragungsorte: Luhmühlen (Vielseitigkeit), Garlstorf (Schießen), Winsen (Golf) und Wolfsburg (Fußball).