Harburg
Seifenkistenrennen

Klarer Fall: Lauter Sieger beim Mopsbergrennen

Stadtteil-Sommerfest und Seifenkisten-Wettbewerb lockten mehr als 500 Besucher ins Phoenix Viertel. Veranstalter freut guter Zuspruch.

Harburg.  Klarer Fall. Das diesjährige Seifenkistenrennen um den Phoenix Cup und das damit verbundene Stadtteil-Sommerfest im Phoenix Viertel können von den Veranstaltern aus dem Stadtteilzentrum „Feuervogel“ getrost als Erfolg abgeheftet werden. Mehr als 500 Besucher aus dem Wohnquartier nahmen teil. Beim Rennen waren auch Teams aus dem näheren Umkreis des Stadtteils angemeldet. Und unterm Strich steht fest: Allen hat das Fest Spaß gemacht. So wird es auch im kommenden Jahr, am Wochenende vor dem Beginn der großen Hamburger Schulferien, beim Feuervogel, am oberen Ende der Baererstraße, dem Mopsberg, wieder rund gehen.

Gut 15 Seifenkisten und mehr als 30 Fahrer waren diesmal für den Start angemeldet , darunter auch die acht Jahre alte Joy , die mit der grünen Seifenkiste vom Verein „Kinder helfen Kindern“ des Hamburger Abendblatts auf die Piste ging. Sie bewies Talent als Pilotin der rollenden Kiste, fuhr die beiden Renndurchläufe auf der 150 Meter langen Strecke fehlerfrei mit 19,4 und 19,8 Sekunden und landete letztendlich bei der Bewertung im Mittelfeld.. Joy war glücklich und am liebsten hätte sie noch ein paar weitere Abfahrten drangehängt. Folgende Siegerliste stand am Ende des Rennens fest. Bei den sogenannten Schwergewichten - diese Einstufung bezieht sich auf das Gesamtgewicht von Fahrern und Fahrzeugen - belegte Jeremy vom „Team 2“ mit 17,26 Sekunden den dritten Platz, Den zweiten Platz belegt Chris vom Racing Team Neuland mit 16.29 Sekunden. Nur den Bruchteil einer Sekunde schneller war Tim vom Team der Katholischen Schule Harburg, der mit 16.28 Sekunden auf den ersten Platz der Gewichtsklasse fuhr.

Wachsende Unterstützung aus dem Kreis der Bewohner wird was als Zeichen zunehmenden Gemeinschaftsgefühl gewertet

Bei den Leichtgewichten steuerte Sudenur mit dem „Roten Blitz“ vom Team Feuervogel mit 16.54 Sekunden auf den dritten Platz, Sila vom Team Feuervogel fuhr den „Roten Blitz“ noch etwas schneller zum Ziel und kam mit 16.26 Sekunden auf Platz zwei. Siegerin bei den Leichtgewichten wurde Alina mit ihrem Rennwagen „Pünktchen“, der nur 15.38 Sekunden für die Distanz zwischen Start und Ziel benötigte. Alle Sieger konnten sich über einen Pokal freuen. Der diesjährige Publikumspreis ging an die Seifenkiste „Roter Flitzer“.

Beim diesjährigen Rennen war es einmal mehr gut und wichtig, dass die Strecke mit einer Abzäunung aus alten Autoreifen und hinter dem Ziel mit einem Kiesbett abgesichert war. Im zweiten Durchlauf hatte es die Doppelsitzer-Seifenkiste der Katholischen Schule erwischt. Die Piloten waren in die Leitplanke gekracht, was zu einem Achsenbruch führte. Roland Röpnack aus dem Rennteam des Freizeitzentrums Feuervogel: „Zum Glück blieben die Fahrer unverletzt. Sie durften mit dem Roten Blitz weiterfahren.“ Die Veranstalter freuen sich über wachsende Unterstützung aus dem Kreis der Bewohner, was als Zeichen zunehmenden Gemeinschaftsgefühl gewertet wird.