Harburg
Benefiz-Veranstaltung

2500 Enten „rennen“ über den See

Ursula Herbst und Michael Hagedorn von den Rotariern zeigen die Enten, mit denen es an den Start ging

Ursula Herbst und Michael Hagedorn von den Rotariern zeigen die Enten, mit denen es an den Start ging

Foto: Ines van Rahden

Hunderte Zuschauer verfolgten das Rotary-Spektakel auf der Außenmühle. Der Erlös geht an das kirchliche Mütterhilfsprogramm „Wellcome“.

Harburg. Das Enten-Rennen des Rotary-Clubs Hamburg Harburg hat Tradition: Bereits zum siebten Mal ließ die soziale Vereinigung die zuvor verkauften quietschgelbe Plastikenten ins Wasser der Außenmühle in Harburg. In diesem Jahr waren 2.500 Exemplare am Start. Der Erlös der Veranstaltung kommt dem kirchlichen Mütterhilfsprojekt „Wellcome“ zugute.

Angetrieben vom Wasserstrahl der Freiwilligen Feuerwehr Eißendorf machte sich der Schwarm bei kräftigem Gegenwind um 13 Uhr auf die beschwerliche Reise über den See. Und auch den zahlreichen Zuschauern am Uferrand wurde einiges abverlangt: Wer in der Nähe des Feuerwehrfahrzeuges stand oder saß, wurde kurzfristig mit einem nassen Nieselregen von oben überschüttet. Doch dem Erfolg der Veranstaltung tat das keinen Abbruch: Schon kurz nach Beginn waren auch die restlichen 200 Enten verkauft. „Das hat nicht lange gedauert“, erzählt Michael Hagedorn von den Rotariern. „Wir mussten an unserem Stand viele Gäste auf das nächste Jahr vertrösten.“

Unterstützung von Schülerinnen und Schülern der Profilklasse „Soziales Engagement“

Für die Besitzer der ersten 200 Enten gab es im Ziel dann attraktive Preise, unter anderem der Aufenthalt in einem Wellness-Hotel sowie diverse Reise- und Einkaufsgutscheine. Von 12 bis 15 Uhr warteten die Veranstalter zudem mit einem vielseitigen Rahmenprogramm auf. Auch für das leibliche Wohl war gesorgt.

Unterstützung erhielten die Rotarier erneut von Schülerinnen und Schülern der Profilklasse „Soziales Engagement“ der Stadtteilschule Ehestorfer Weg und ehrenamtlichen Helfern des Projekts „Wellcome“.

Die ehrenamtlichen Mitarbeiter von Wellcome unterstützen Eltern nach der Geburt eines Kindes. Mit den Einnahmen des Entenrennens finanziert der Club die Stelle der „Wellcome“-Koordinatorin, die die Mitarbeiter vermittelt.