Harburg
Waldbrandgefahr

Feuerwehr startet ersten Überwachungsflug

Waldbrandgefahr: In Lüneburg startet wieder das Flugzeug der Feuerwehr zur Überwachung der Heide

Waldbrandgefahr: In Lüneburg startet wieder das Flugzeug der Feuerwehr zur Überwachung der Heide

Foto: Matthias Köhlbrandt / HA

Die lange Trockenheit hat das Waldbrandrisiko erhöht. Nun begab sich der Feuerwehr-Flugdienst erstmals in diesem Jahr in die Luft.

Lüneburg.  Angesichts der lang anhaltenden Trockenheit in Verbindung mit den aktuell sehr hohen Temperaturen ist der Feuerwehr-Flugdienst gestern in den Mittagsstunden erstmals in diesem Jahr in die Luft gegangen.

In weiten Teilen des Bezirks der Polizeidirektion Lüneburg liegt die Waldbrandgefahrenstufe bei 4, in einigen Bereichen der Heide sogar bei 5. Auch die morgendliche Taufeuchte hilft inzwischen wenig. Hinzu kommt, dass das Frühjahr und der Frühsommer zwar kühl aber dennoch sehr niederschlagsarm gewesen sind. All diese Faktoren führen nun dazu, dass die Automatische Waldbrandfrüherkennung (AWFS) mit Sensoren und Videoüberwachung, die von den Niedersächsischen Landesforsten betrieben wird, um die Luftüberwachung ergänzt wird.

Der Leiter des Amtes für Brand- und Katastrophenschutz bei der Polizeidirektion Lüneburg, Wolfgang Kasperek, beauftragte deshalb gestern die Crew des Feuerwehr-Flugdienstes in Lüneburg mit dem ersten Überwachungsflug des Jahres.

Der Feuerwehr-Flugdienst fliegt üblicherweise in der Zeit von 12-19 Uhr. Dabei legt er drei Runden zurück, die weite Bereiche der Landkreise Lüneburg, Lüchow-Dannenberg, Uelzen, Celle, Heidekreis und Harburg abdecken. Neben dem Piloten sind ein Förster der Niedersächsischen Landesforsten und ein Beobachter der Feuerwehr mit an Bord.