Harburg
Wistedt

„72-Stunden-Aktion“ der Niedersächsischen Landjugend

Landjugend Wistedt beim Projekt 72 Stunden

Landjugend Wistedt beim Projekt 72 Stunden

Foto: Hans-Georg Hassenpflug / HA

Eine Grillhütte in 72 Stunden: Wistedter Ortsgruppe nahm an Aktion der Niedersächsischen Landjugend teil und verschönerte das Dorf.

Wistedt. Bereits zum sechsten Mal fand in diesem Jahr die „72-Stunden-Aktion“ der Niedersächsischen Landjugend statt. Insgesamt 98 Ortsgruppen haben sich in diesem Jahr der Herausforderung gestellt, innerhalb von drei Tagen ein Projekt umzusetzen, das dem jeweiligen Dorf zu Gute kommt und zur jeweiligen Ortsgruppe der Landjugend passt.

Die Landjugend Wistedt hat ihre Aufgabe erfüllt: innerhalb von 72 Stunden ist auf dem Gelände des Sportvereins eine öffentliche Grillhütte entstanden und auch der Kinderspielplatz hat eine Überholung bekommen.

Es ist schwer, in 72 Stunden einen Sponsoren zu finden

Auf den ersten Blick klingt es fast schon einfach: drei Tage, um eine hölzerne Grillkota zu errichten sollte. Doch: Bis zum Start der Aktion, am Donnerstag wusste keiner der Teilnehmer, was überhaupt die Aufgabe sein würde. Denn die Aufgabe wählt ein Agent, der zusammen mit einem Gremium Vorschläge sammelt, schaut ob sie umsetzbar sind festlegt, mit welchem Projekt die Gruppe an den Start geht.

Für die Landjugendgruppe Wistedt war Hans Georg Hassenpflug von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen verantwortlich. Im Vorfeld hat er mit der „Ideenschmiede“ des SV Wistedt die Idee zu dem Projekt entwickelt und zumindest schon einmal Sponsoren für die benötigten Materialen zusammen gesucht – denn die in 72 Stunden zu finden ist schwer.

Die Aufgaben umfassten etwa Planung, Versorgung oder Materialbeschaffung

Die Arbeit haben aber die 20 Jungen und Mädchen selbst gemacht. Mit dem Startschuss am 28. Mai um18 Uhr ging die Planung los. Eingeteilt in vier Teams wurden die Aufgaben von der Planung über Versorgung bis hin zum Materialnachschub verteilt. Am Freitag wurde dann ab 9 Uhr gearbeitet. Das Material musste zum Sportplatz gebracht, die Balken und Bretter zugeschnitten und die ersten Teile montiert werden. Am Sonnabend hieß das Tagesziel: Richtfest!

Konzert in der Gaststätte „Bi Minken“

Die Balken wurden dafür aufgestellt und die Wände mit schmalen Brettern eingefügt. Das Konzert in der Gaststätte „Bi Minken“ im Dorf bildete am Abend eine nette Abwechslung.

Auch wenn der eine oder andere Aktionsteilnehmer dort ein wenig länger blieb, galt es am letzten Tag noch einmal: Anpacken. Das Dach wurde gedeckt, Türen und Fenster eingesetzt. Nebenbei wurde dann auch der Spielplatz in Angriff genommen. Um 18 Uhr durften und konnten die Wistedter Jugendlichen die Hämmer fallen lassen. Nach 72 Stunden stand das Grillhaus, Hassenpflug erklärte die Aufgabe für erfüllt.