Harburg
Finkenwerder

Viel Lob für die neuen Macher der Karkmess

Das Finkenwerder Volksfest startet erfolgreich. Alte Organisatoren wurden zu neuen Schirmherren ernannt. Karten fürs Festzelt sind knapp.

Finkenwerder. Als Bezirksamtsleiter Andy Grote am Donnerstag das Festzelt betrat, spielte die Band gerade „Devil in Disguise“ – aber es gibt auch kaum einen Elvis-Titel, der sich nicht irgendwie gegen jemanden verwenden lassen könnte. Der höchste Beamte des Bezirks Hamburg-Mitte war nach Finkenwerder gekommen, um die Karkmess zu eröffnen. „Das gehört zu meinen vornehmsten Pflichten“, sagte er, „vor allem, weil das Fest eine gelebte Tradition ist und bei allen Neuerungen Bewährtes erhält.“

Dieses Lob war an Thorben Gust und Lars Brandt gerichtet, die das Volksfest gemeinsam organisierten – zum ersten Mal und in vielem anders, als ihre Vorgänger, aber immer noch so, dass sich der ganze dörfliche Stadtteil darin wiederfindet. Sie haben Erfolg: Zumindest für die ersten beiden Tage waren die Sitzplätze im Festzelt komplett reserviert. Die Karten für Sonnabend und Sonntag sind auch schon knapp. Wer keine mehr bekommt, muss nicht zu Hause bleiben: Das Zelt bietet auch Stehplätze.

Ernnenung zum Ehrenschirmherrn der Karkmess

„Das haben die Jungs gut hingekriegt“, urteilt Kurt Wagner. Das Urgestein der Finkenwerder Kulturarbeit hat Gust und Brandt damit so gut wie geadelt. Am Donnerstag jedoch erhielt erst einmal er eine Ehrung. Gemeinsam mit Kai und Rainer Külper wurde er zum Ehrenschirmherrn der Karkmess ernannt. Zu dritt hatten sie in den letzten Jahren im Arbeitskreis Karkmess die Strippen hinter dem Fest gezogen.

Die Karkmess geht noch bis Sonntag. Jeden Tag um 14 Uhr öffnet die Budenmeile. Am Sonntagnachmittag tritt der Danzkring Lünborger Siet auf, am Abend die „Coverpiraten“. Am Sonntag endet die Karkmess mit einem Auftritt der Finkwarder Speeldeel.“