Harburg
Partyvorbereitungen

Harburger Binnenhafenfest wächst auf allen Ebenen

4er-Gruppe v.l. Michael Kellenbenz, Werner Pfeifer, Timo Blume, Gorch von Blomberg. 3er-Gruppe v.l. Gorch von Blomberg, Werner Pfeifer, Timo Blume

4er-Gruppe v.l. Michael Kellenbenz, Werner Pfeifer, Timo Blume, Gorch von Blomberg. 3er-Gruppe v.l. Gorch von Blomberg, Werner Pfeifer, Timo Blume

Foto: Jochen Gipp

Am 6. und 7. Juni werden wieder über 100.000 Besucher auf Kanalplatz und Schloßinsel erwartet, wenn es zum 15. Mal heißt „Leinen los“.

Harburg.  Jetzt geht es auf die Zielgerade: Nur noch acht Tage sind es bis zum Beginn des 15. Harburger Binnenhafenfests. Für die Organisatoren der KulturWerkstatt Harburg geht es damit dem Höhepunkt der seit mehr als sechs Monaten laufenden Vorbereitungen entgegen. Und wenn am Sonnabend und Sonntag, 6. und 7. Juni, zum Binnenhafenfest wieder das Kommando „Leinen los“ gilt, dann können sich alle Besucher auf noch mehr Spiel, Spaß und beste Unterhaltung als bisher freuen, denn dieses Mal werden neben dem Kanalplatz auch die gesamte Schloßinsel und das nördliche Binnenhafengebiet zur maritimen Partyzone. Zünftig an Deck des Frachtenseglers „Undine“ stellten gestern Gorch von Blomberg, Timo Blume, Werner Pfeifer und Michael Kellenbenz die Höhepunkte des diesjährigen Binnenhafenfests vor.

Schiffe, Ponys, Speisen

Historische Schiffe, Riesenrad, Ponyreiten, Spielparadies, Kunsthandwerkermarkt, Gastronomie, Musikbühnen, Veritas-Hafenlauf, kostenloses Stand-Up-Paddling und ganz neu auch ein Info-Marktplatz, auf dem sich Vereine vorstellen, werden geboten, Außerdem noch mehr Mitmachaktionen für kleine und große Gäste. Am Sonnabend, 11 Uhr, wird das Binnenhafenfest traditionell mit dem großen „Tuten und Pfeifen“ der im Hafen liegenden und fahrenden Schiffe gestartet. Eine Viertelstunde später hält Bezirksamtsleiter Thomas Völsch die Eröffnungsrede.

Zur Sprache kommen wird die räumliche Veränderung am Kanalplatz, seit das Wohnschiff für Flüchtlinge Anfang des Jahres dort festgemacht wurde. Für Integrationsarbeit ist die „Flüchtlingshilfe Binnenhafen“ gegründet und Gorch von Blomberg sagt: „Wir werden die Menschen hier im Binnenhafen mit offenen Armen empfangen und wollen unser Fest gemeinsam mit ihnen feiern.“ Ein Stand mit Spezialitäten syrischer Küche wird geboten. Und aus dem Kreis der Bewohner werden zahlreiche Menschen als Helfer dabei sein, beispielsweise, um die ehrenamtlichen Hilfskräfte der Deichwacht zu unterstützen.

Eine maritime Wette

Am Sonnabend, 12 Uhr, fordert Riesenrad-Betreiber Frank Domke wieder zu einer maritimen Wette heraus. Domke muss 200 Euro für einen wohltätigen Zweck stiften, falls mehr als 192 Festbesucher maritim bekleidet, von Fischerhemd über tätowierten Anker bis Piratenklappe, vor seinem Riesenrad am Lotsekai erscheinen. Anschließend gibt es ein paar kostenlose Runden mit dem Riesenrad. Firmen können Schilder als Sponsoren aufstellen.

Festbesucher können diesmal nicht nur mit Traditionsschiffen durch den Hafen schippern sondern auch mit Oldtimerbussen von einer zur anderen Haltestelle fahren. Die Fahrten sind kostenfrei. Spenden für den Erhalt der Fahrzeuge sind erwünscht. Auch weitere Firmen können sich als Unterstützer an die KulturWerkstatt – Internet: www.harburger-binnenhafenfest.de – wenden. Unter der Adresse können erstmals auch Karten für die Hadag-Fähre von St. Pauli-Landungsbrücken/Binnenhafen und zurück gebucht werden. Ab Bahnhof Harburg pendelt die Buslinie 142 im 20-Minuten-Takt zum Binnenhafen. Autofahrer können ihren Wagen im Parkhaus Veritaskai für zwei Euro ganztägig abstellen. Für Fahrradfahrer gibt es wieder die kostenfrei bewachte Fahrrad-Garderobe.

„Trinkhalle von 1876“ öffnet Türen

Hamburgs ältester Kiosk, die geschlossene und längst totgeglaubte „Trinkhalle von 1876“, Kanalplatz/Blohmstraße, wird von der Harburger Journalistin Uschi Tisson zum Binnenhafenfest wiedereröffnet. Der drohende Abriss der Bude gilt als beendet. Uschi Tisson präsentiert ihr Projekt „Harburg ahoi! Die Hafenkiste“.