Harburg
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Die Söhne Hamburgs kommen ins Audimax der TUHH

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Bei der siebten Auflage des Benefizkonzerts für die Axis-Forschungsstiftung am Sonntag ist musikalische Vielfalt Trumpf. Auch Gospel Train, „Die Inseldeerns“ und Binnenhafenbarde Werner Pfeifer sind mit von der Partie.

Harburg. An klangvollen Namen hat es dem großen Benefizkonzert zugunsten der Axis-Forschungsstiftung zuletzt eigentlich nie gemangelt. Im Vorjahr war erstmals auch Hamburgs gefragtester Soulsänger Stefan Gwildis mit von der Partie, der das Publikum zu wahren Begeisterungsstürmen hinriss.

Diesmal haben die Organisatoren noch eins drauf gesetzt: Topact der siebten Auflage am kommenden Sonntag, 22. Februar, ab 16 Uhr im Audimax I der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH) an der Schwarzenbergstraße wird der Auftritt der Söhne Hamburgs sein.

„Sie sind die Supergroup des norddeutschen Understatements, eine Best-Ager-Boyband mit Kreischfaktor, virtuose und um keinen Schnack verlegene Botschafter ihrer Heimatstadt“, so preist die Konzertagentur „semmel concerts“ jenes Trio an, das spielend noch viel größere Säle als das Audimax der TUHH füllt.

Denn mit Stefan Gwildis, der wohl schwärzestes Soulstimme Deutschlands, Tastenmagier Joja Wendt und Allzweck-Bühnenbegabung Rolf Claussen haben sich durchweg Kapazitäten ihrer Genres zusammengefunden, die auch solistisch große Nummern des Musikgeschäfts und weit über die Waterkant hinaus anerkannt sind.

Nachdem die Söhne Hamburgs im Vorjahr schon die Stadtparkbühne und das Winterhuder Fährhaus zum Kochen brachten, soll am Sonntag auch im Audimax die Post abgehen.

Gwildis, dessen Heimat Bendestorf im Landkreis Harburg ist, hat seine kongenialen Musikerkollegen gern über die Elbe gelotst. Und nicht nur deshalb, weil er auch für sein soziales Engagement bekannt ist. So engagiert er sich in der Opferhilfeorganisation Weißer Ring und trat am 7. Juli 2007 auch bei Al Gores „Live Earth“-Konzert gegen die globale Erwärmung in Hamburg auf.

„Bei dem Konzert in Harburg herrschte eine unglaublich gute Atmosphäre, die mich sehr beeindruckt hat“, gestand er nach seiner Axis-Premiere. Und als es die Chance auf ein Comeback mit den Söhnen Hamburgs gegeben habe, hätte er gern sofort zugesagt. Ebenso wie die anderen Künstler des aktuellen Programms, durch das bereits zum fünften Mal NDR-Starmoderatorin Bettina Tietjen führen wird.

Natürlich ist auch wieder der längst weit über die Grenzen Harburgs hinaus bekannt gewordene Chor Gospel Train von der Goethe Schule Hamburg (GSH) dabei. Schließlich war der Tod eines Mitschülers Anlass für das erste Axis-Benefizkonzert vor sieben Jahren.

Initiiert hat es unter anderem Heidrun Pfeiffer, langjährige Schulleiterin der GSH und Mutter des Verstorbenen. Im Februar 2005 gründete Professor Jürgen Bruns dann die AXIS-Stiftung, die sich insbesondere für die Knochenkrebsforschung einsetzt, von der vor allem Jugendliche betroffen sind.

Für Schlager und Evergreens, aber auch Shantys und beliebte Musical-Melodien wird erneut der quirlige Wilhelmsburger Frauenchors „Die Inseldeerns“ unter Leitung von Suely Lauar sorgen. Traditionell werden die stimmgewaltigen Damen ihren Auftritt auch wieder mit viel Glitzer und Glamour würzen. Zugesagt hat einmal mehr zudem Binnenhafenbarde Werner Pfeifer.

Mit den Balladen seiner CD „Kleiner Ozean“ hat er Harburgs Hafen und seinen Bewohnern ein musikalisches Denkmal gesetzt. Im sozialen Netzwerk Facebook warb er jüngst mit dem schönen Bonmot „Geteiltes Konzert ist volles Konzert“ und der gleichzeitigen Aufforderung, den Flyer für die Veranstaltung möglichst mit vielen Freunden zu teilen.

„Zweifellos hat sich dieses Konzert längst einen festen Platz im Harburger Kulturkalender gesichert“, sagt Peter Schuldt, Chorleiter und Regisseur des Konzerts in Personalunion: „Dass sich Bettina Tietjen als Moderatorin und so viele namhafte und preisgekrönte Künstler für dieses Projekt engagieren, macht uns besonders stolz.“

Sie alle würden das Motto des Konzertes „Gemeinsam für die Knochenkrebsforschung“ musikalisch mit Leben erfüllen. „Ich denke, bei diesem vielfältigen Programm müsste eigentlich für jeden Geschmack etwas dabei sein, weshalb alle Mitwirkenden wieder auf viele Zuhörer hoffen“, so Schuldt.

Benefizkonzert der Axis-Stiftung im Audimax I der TU Hamburg-Harburg, Schwarzenbergstraße 95. Sonntag, 22. Februar, 16 Uhr. Die Tickets zu 14,- und 18,40 Euro, ermäßigt 9,60 und 14 Euro, gibt es im Phoenix-Center und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.