Harburg
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Verkehrsinfarkt auf Bremer Straße abgewendet?

Der Umbau an der Einmündung der Friedhofstraße ist auf das Jahr 2015 verschoben worden. Belastung für die Ausweichstrecken wäre zu groß geworden.

Harburg. Dass es durch die jetzt angefangenen Arbeiten im Bereich der Autobahn-Anschlussstelle Heimfeld sowie weitere Baustellen auf der A7 vor und hinter dem Elbtunnel für rund zehn Jahre durch Umleitungs- und Ausweichverkehr auch im gesamten Stadtgebiet Harburgs zu Verkehrsbehinderungen kommen wird, ist — wie berichtet — zu erwarten.

Michael Dose (SPD), Vorsitzender des Harburger Ausschusses für Inneres, Bürgerservice und Verkehr, erkennt jedoch einen Hoffnungsschimmer, dass es mit den Staus im Stadtgebiet vielleicht doch nicht ganz so schlimm kommt wie von vielen befürchtet. Dose: „Wir hatten in unserer Ausschusssitzung Ende Oktober in Einstimmigkeit aller Parteienvertreter zugestimmt, dass der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer den Baustellentermin für den Umbau der Einmündung Bremer Straße/Friedhofstraße mit Verkehrsinseln und Ampeln von 2014 auf 2015 verschiebt. Somit wird es innerhalb Harburgs keinen Engpass geben. Autofahrer werden wegen der bis 2015 dauernden Behinderungen auf der A7 bei Heimfeld die Autobahn somit bereits an der Anschlussstelle Marmstorf zur Bremer Straße verlassen können.“

Dose weist darauf hin, dass der Landesbetrieb die Ampelschaltung in der Bremer Straße geändert hat. Damit Autofahrer aus der Friedhofstraße problemlos abbiegen können, sind jetzt alle Ampeln der näheren Umgebung so geschaltet, dass sie gemeinsam Rot zeigen. Dose: „Das ist vielen Autofahrern offensichtlich noch nicht bewusst.“