Harburg
Kommentar: Baustart auf der Schlossinsel

Jetzt muss Geld nach Harburg fließen

Der Wettbewerb ist hart. Hamburg oder Harburg, Erster oder Zweiter, Elbphilharmonie oder Lotsekai. Wohin fließen die Millionen der Staatskasse aus Steuern und Einnahmen?

Der Bezirk Harburg rechnet mit 35 Millionen Euro Investitionsbedarf für die Infrastruktur im Binnenhafen, davon allein 15 Millionen für den Bereich der Schlossinsel. Gerade kündigte der Senat eine Kürzung um 3,5 Millionen an, und der Bezirk legte Protest dagegen ein. Bei der Grundsteinlegung des Kaispeichers am Veritaskai am 12. September 2002 hatte Bürgermeister Ole von Beust gewissermaßen den Stein für das Wohnen auf der Schlossinsel ins Rollen gebracht. Nun stehen Investoren auf der Matte, die in Harburg eine städtebauliche Zukunft sehen. Da muss auch der Bezirk seine Hausaufgaben machen können und das benötigte Geld zur Verfügung haben, ansonsten wäre die Kürzung ein Tritt vor das Schienbein der Investoren.