Harburg
Kommentar: Pläne für Ring-Galerie sind noch aktuell

Den Worten müssen jetzt Taten folgen

Hoffnungsschimmer für Harburg. Nach dem Richterspruch sind Unternehmer Hans-Dieter Lindberg und die Bezirksverwaltung nun durch Gespräche dabei, sich gütlich zu einigen.

Lindberg will mit der Ring-Galerie sein Harburg Center und den Fußgängertunnel beleben, will auf gleichem Niveau das Angebot des Phoenix-Centers ergänzen und Kunden aus dem Phoenix-Center in seine Ring-Galerie und in die Innenstadt ziehen. Nun müssen den Worten auch Taten folgen. Die Bezirksverwaltung spricht von Modifizierungen am Projekt und "erfüllbaren Forderungen". Die Suche nach Mietern darf sich jetzt nicht in die Länge ziehen. Der Zeitraum, den Lindberg zur Verfügung hat, wird als "überschaubar" bezeichnet. Aber die Chancen, das Ziel zu erreichen, sollen andererseits auch reell sein. Eine weitere jahrelange Hängepartie kann sich Harburg, das mit Citymanagement und BID die Innenstadt aufwerten will, nicht mehr leisten.